Der Bundesverband Leichtbeton will sich künftig als zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Baustoff Leichtbeton positionieren. Bewerkstelligen soll das die neue Doppelspitze des Verbandes, bestehend aus den Geschäftsführern Ahmad Iravani (44) und Thomas Kranzler (50). Die beiden sind seit Sommer 2025 im Amt.
Das Führungsduo habe die Anfangsmonate dazu genutzt, in Abstimmung mit Präsidium und Mitgliedern eine Neuausrichtung des Verbandes einzuleiten, heißt es in einer Mitteilung. „Wir wollen künftig für Fachleute und Bauherren der zentrale Ansprechpartner bei allen Fragen zum Baustoff Leichtbeton sein – unabhängig davon ob es sich um Mauerwerk, Beton-Fertigteile oder Ortbeton handelt“, sagt Thomas Kranzler. Die bisher überwiegend auf haufwerksporigen Leichtbeton (LAC) ausgerichtete Verbands- und Normungsarbeit soll daher künftig wieder stärker auf gefügedichten Leichtbeton (LC) als auch Infraleichtbeton (ILC) gelenkt werden. „Zu diesem Zweck werden wir uns als Bundesverband auch intensiver in die relevanten Normungs- und Regelwerksgremien auf nationaler und europäischer Ebene einbringen“, kündigt Iravani an.
Ein wichtiger Bestandteil der Neuausrichtung sei die Gründung des „Arbeitskreises Betontechnologie“, der sich am 23. Februar am Verbandssitz in Neuwied offiziell konstituierte. Der Arbeitskreis befasst sich der Mitteilung zufolge mit aktuellen technischen und normativen Fragen – von der Herstellung, über Zuschlagstoffe bis hin zum Recycling.
