Wie kann in Deutschland wieder einfacher, schneller und zu wirtschaftlich tragfähigen Kosten gebaut werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Netzwerktreffens „Einfach Bauen“ von Xella im Silka-Werk Eisendorf in Schleswig-Holstein. Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Baustoffindustrie diskutierten, welche Standards notwendig sind, wo Regulierung vereinfacht werden kann und wie bewährte Lösungen Planung und Ausführung erleichtern können, teilt das Unternehmen mit.
Im Gespräch erläuterten Torsten Schoch, Geschäftsführer Standardisation/Public Affairs bei Xella, Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Walberg, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V, und der Innenstaatssekretär Dr. Frederik Hogrefe vom Land Schleswig-Holstein unter anderem, dass einfacher und wirtschaftlicher Wohnungsbau das Zusammenspiel verschiedener Akteure erfordere, heißt es in der Mitteilung. Welche Spielräume bestehen, zeige der Regelstandard „Erleichtertes Bauen“ in Schleswig-Holstein bereits an realisierten Projekten.
Eng mit dieser Frage verbunden sei die Technologieoffenheit, äußerten die Experten laut Mitteilung. In der Diskussion sei dafür plädiert worden, Anforderungen an Gebäude stärker über die zu erreichenden Funktionen zu definieren. Sicherheit, Energieeffizienz, Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit würden dabei den Rahmen vorgeben. Auf welchem konstruktiven Weg diese Ziele erreicht werden, sollte unterschiedliche Lösungen ermöglichen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Politik schaffe die notwendigen Rahmenbedingungen, Planung und Wohnungswirtschaft würden ihre Anforderungen und Erfahrungen aus der Praxis einbringen und die Baustoffindustrie Produkte, Systeme und Prozesse weiterentwickeln.
