Logo Verbändebündnis Quelle: Nachhaltig. Mineralisch. Bauen.
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Bauwirtschaft

12. July 2021 | Teilen auf:

Netzwerk "Nachhaltig. Mineralisch. Bauen." veröffentlicht Positionspapier

Das Netzwerk "Nachhaltig. Mineralisch. Bauen." verbindet mehr als 20 Verbände der bauausführenden Wirtschaft sowie der mineralischen Baustoff- und Recyclingindustrie und bekennt sich eigenen Angaben zufolge zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung für den Klima- und Ressourcenschutz. „Um den eingeschlagenen Transformationsprozess erfolgreich weiterführen zu können, fordern wir langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu hat das Netzwerk Nachhaltig. Mineralisch. Bauen ein Positionspapier erarbeitet, das sich an die nächste Bundesregierung richtet“, so der Sprecher des Netzwerkes Tobias Riffel. Das Positionspapier, das auch der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel unterzeichnet hat, steht auf der Webseite www.nachhaltig-mineralisch-bauen.de zum Download bereit.

Um bei künftigen Bauprojekten Klimaneutralitätund Ressourcenschutz effizient umzusetzen, brauche es die gesamte Vielfalt an Baustoffen und einen technologieoffenen Wettbewerb, heißt es unter anderem in der Mitteilung des Verbändebündnisses. Um einen transparenten Vergleich aller Baustoffe und Bauweisen zu ermöglichen, müsse die Ökobilanzierung über den gesamten Lebenszyklus vom Abbau der Rohstoffe bis zum Abriss des Gebäudes und der Wiederverwertung der Baustoffe erfolgen. Die aktuell auf Energieeffizienz basierende Fördermittel- und Kreditvergabe sollte durch eine lebenszyklusbasierte Nachhaltigkeitsbewertung ersetzt werden, heißt es weiter.