Luftaufnahme einer Industrieanlage mit einer großen Solaranlage auf dem Dach, umgeben von verschiedenen Materialien und Vegetation.
Die nassmechanische Aufbereitungsanlage von Max Wild steht auf den firmeneigenen Entsorgungszentrum Eichenberg (Berkheim). (Quelle: Max Wild)

Industrie 2024-10-22T08:06:53.104Z Max Wild und Schwenk bauen gemeinsame Bodenwaschanlage

Max Wild baut gemeinsam mit Schwenk Zement eine neue Bodenwaschanlage in Baden-Württemberg. Wie die Unternehmen mitteilen, wird die nassmechanische Aufbereitungsanlage in der Region Biberach-Achstetten entstehen und kann im Schichtbetrieb jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralische Bauabfälle zu hochwertigen Recyclingbaustoffen aufbereiten. Für Max Wild ist es damit die zweite Bodenwaschanlage innerhalb von vier Jahren. Zusammen mit der bereits bestehenden Bodenwaschanlage am Entsorgungszentrum in Eichenberg (Berkheim) werde sich die Anlagen- und damit auch die Recyclingkapazität in der Region auf bis zu 500.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln. Beide Unternehmen setzen damit laut Mitteilung ein klares Zeichen für die Aufbereitung von mineralischen Bauabfällen sowie für eine verantwortungsvolle Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung.

Wie der Mitteilung darüber hinaus zu entnehmen ist, werden die Unternehmen Schwenk und Max Wild vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung das Know-how beider Häuser in der neu zu errichtenden Gesellschaft SW Baumineralik Donau Iller GmbH & Co. KG bündeln. Die Gesellschafter, vertreten durch Markus Wild und Joachim Kainz aus dem Hause Schwenk, freuen sich über die regionale Partnerschaft und den konsequenten weiteren Schritt in Richtung Ressourceneffizienz. 

Der Neubau der Bodenwaschanlage ist ab August 2024 bis Ende 2025 zwischen Ulm und Biberach geplant, heißt es in der Mitteilung weiter. Die moderne Aufbereitungsanlage werde Bodenaushub sowie Gleisschotter zu hochwertigen Sekundärstoffen, wie Körnungen, Sande und Splitte aufbereiten.

zuletzt editiert am 30. Oktober 2024