Das Engagement von Knauf in Russland stand vor allem in jüngster Zeit in der Kritik, unter anderem durch einen TV-Beitrag in der Sendung Monitor vom 4. April. Der Baustoffproduzent aus Iphofen reagierte mit einer Stellungnahme, dass er sich jederzeit gesetzes- und sanktionskonform verhalte, wie wir berichteten.
Wie das Unternehmen nun mitteilt, habe man sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen entschieden, sich nach mehr als 30 Jahren vom Russland-Geschäft zu trennen.
„Es ist der Wunsch des Unternehmens, das gesamte Geschäft in Russland inklusive Rohstoffgewinnung, der Produktion und des Vertriebs auf das lokale Management zu übertragen, um die Arbeitsplätze der mehr als 4.000 Mitarbeiter auch in Zukunft zu erhalten“, heißt es von Knauf.
Die geplante Transaktion steht den Angaben zufolge unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden in Russland.
