Geschäftsführer Karl Wenig (l.) und Werkleiter Daniel Burghart (r.) zusammen mit den Vertretern aus Politik und Planung beim Spatenstich für die Erweiterung des Logistikzentrums auf dem Werksgelände in Grafenau-Elsenthal. (Quelle: Knauf Ceiling Solutions)
Geschäftsführer Karl Wenig (l.) und Werkleiter Daniel Burghart (r.) zusammen mit den Vertretern aus Politik und Planung beim Spatenstich für die Erweiterung des Logistikzentrums auf dem Werksgelände in Grafenau-Elsenthal. (Quelle: Knauf Ceiling Solutions)

Industrie

05. May 2022 | Teilen auf:

Knauf Ceiling Solutions investiert am Standort Grafenau

Knauf Ceiling Solutions erweitert das Logistikzentrum auf dem Werksgelände in Elsenthal. „Der Neubau ist ein weiteres deutliches Zeichen für Verlässlichkeit, Kontinuität und Wachstum unseres Unternehmens hier in der Region“, wird Geschäftsführer Karl Wenig in der Pressemitteilung zitiert. „Wir setzen damit das 2021 begonnene Investitionsprogramm gezielt fort.“ Im letzten Jahr seien laut Mitteilung bereits 8,2 Millionen Euro in die Erweiterung der Deckenplatten- und der Schienenproduktion geflossen. Das Gesamtinvestitionsvolumen in den Jahren 2021 und 2022 umfasse etwa 21 Millionen Euro. Mit drei zusätzlichen Produktionslinien wurde die Produktionskapazität für Unterkonstruktion verdoppelt.

Grafenau-Elsenthal ist der größte der zwölf Produktionsstandorte innerhalb der Knauf Ceiling Solutions mit dem breitesten Produktangebot für Deckensysteme. Durch die Unternehmensentwicklung war ein weiterer Ausbau des Standortes nötig geworden. Hintergrund: Knauf hatte entschieden, das Deckengeschäft als weiteres wichtiges Standbein auszubauen, weshalb 2019 Armstrong Building Products akquiriert und darauffolgend 2020 mit Knauf AMF zum jetzigen Unternehmen zusammengeführt wurde.

„Um auch mit dem neuen, erweiterten Produktportfolio weiterhin einen erstklassigen Service für unsere Kunden zu bieten, werden wir das Logistikzentrum zur Lagerung und Verladung der Fertigware um 5.100 Quadratmeter auf eine Gesamtfläche von 20.500 Quadratmeter erweitern. Das entspricht einer Investition von 5,5 Millionen Euro“, wird Werksleiter Daniel Burghart zitiert. Die weiteren Teile der insgesamt 12,6 Millionen Euro umfassenden Investitionssumme für das Jahr 2022 fließen in den Ausbau der Deckensegelproduktion, Anlagentechnik und Digitalisierung sowie die Erweiterung der Sozialeinrichtungen für die Mitarbeitenden.

„Innovative Technologien und Nachhaltigkeit spielen beim Logistik-Neubau eine große Rolle“, so Burghart weiter, „so wird die Intralogistik im neuen Logistikbereich mit mobilen, fahrerlosen Transportsystemen realisiert sowie die gesamte Dachfläche mit einer Photovoltaik Anlage bestückt.“ Die Bauzeit für die Halle werde voraussichtlich sieben Monate betragen, sodass der Betrieb noch in diesem Jahr aufgenommen werden könne.

zuletzt editiert am 20.05.2022