Ein professionelles Porträtfoto einer freundlich lächelnden Frau mit blondem Haar und Brille, die in einem hellen, modernen Büro- oder Businessumfeld an einem Tisch sitzt und ihre Hände vor sich verschränkt hat.
Dr. Kathrin Hein ist Vorstandsvorsitzende des Industrieverbands Klebstoffe. (Quelle: Henkel)

Industrie 2026-10-07T09:49:43.134Z Klebstoffindustrie unter Druck

Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschafteten die deutschen Klebstoffhersteller weltweit einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro. Damit verzeichnete die Branche ein Umsatzminus von 6,5 Prozent. Allein mit Klebstoffen erwirtschaftete die Branche in Deutschland einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Die einzelnen Produktbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Der Umsatz mit Klebstoffen sank 2025 um 2,5 Prozent. Klebebänder verzeichneten dagegen ein leichtes Plus von 0,3 Prozent, während der Umsatz mit zementären Bauklebstoffe um 1,5 Prozent zunahm. Über alle Produktgruppen hinweg ging der Gesamtumsatz am Standort Deutschland um 1,2 Prozent zurück.

Für das laufende Jahr zeichnet sich angesichts eingetrübter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen bislang keine grundlegende Trendwende ab, heißt es vom Industrieverband Klebstoffe. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Branche bleiben weiterhin sehr herausfordernd. Geopolitische Krisen, hohe Energiekosten sowie zunehmende regulatorische Anforderungen belasten uns und unsere Abnehmerbranchen zunehmend“, erklärt Dr. Kathrin Hein, Vorstandsvorsitzende des Industrieverbands Klebstoffe.

Die Bauwirtschaft zeige aufgrund öffentlicher Investitionen und des anhaltenden Wohnraumbedarfs eine gewisse Stabilisierung, so der Verband. Aus dem Bauhauptgewerbe erwarte man positive Impulse, heißt es.

zuletzt editiert am 07. Oktober 2026
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