Drei Millionen Euro investiert der Hersteller in den Neubau von Lager- und Produktionsflächen in Holzgünz.
Drei Millionen Euro investiert der Hersteller in den Neubau von Lager- und Produktionsflächen in Holzgünz. (Quelle: Joma Dämmstoffwerk)

Industrie

27. May 2022 | Teilen auf:

Joma investiert in zwei neue Hallen

Der Dämmstoffhersteller Joma investiert am Standort Holzgünz: Für circa 3,3 Millionen Euro werden derzeit zwei Hallen gebaut und die Produktions- und Lagerflächen somit um 6.200 Quadratmeter erweitert. Die Hallendächer sollen laut Hersteller komplett mit einer Photovoltaik-Anlage belegt werden.

Mit der größeren der beiden neuen Hallen – mit einer Fläche von 3.500 Quadratmetern – verdoppele Joma sein so genanntes Blocklager. Dort werden Blockelemente aus dem Dämmstoff EPS zwischengelagert, damit sie dann je nach Auftragseingang nur konfektioniert werden müssen. „Dadurch werden wir noch flexibler in der Lieferung und außerdem können wir Rohstoffengpässe besser ausgleichen oder ganz vermeiden“, wird Geschäftsführer Matthias Mang zitiert, der damit auch auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr reagiert. Im Zuge der hohen Nachfrage von Kunden sei das Lager „teilweise wie leergefegt“ gewesen, wie es in der Pressemitteilung heißt. „Aufgrund der Rohstoffknappheit konnten wir teilweise nicht so schnell nachproduzieren, wie wir es uns gewünscht hätten“, so Mang.

In der zweiten Halle mit einer Fläche von 2.700 Quadratmetern werde der Hersteller neben Rohstoffen auch Fertigware lagern sowie die Produktion von Leichtestrichprodukten aufnehmen.

Dem Familienunternehmen sei es wichtig, die neuen Flächen möglichst strom- und energieautark betreiben zu können. „Das ist ein ganz wesentlicher Bestandteil für unsere nachhaltige Zukunftsplanung. Schließlich sind die beiden neuen Hallen auch eine Investition für die nachfolgenden Generationen. Wir haben jetzt alle Hallendächer in Holzgünz mit Photovoltaik-Anlagen belegt und sind damit weitestgehend autark, denn wir produzieren insgesamt mehr Strom als wir für unsere Verwaltung und die Produktion benötigen“, erklärt Geschäftsführer Maximilian Lang.

zuletzt editiert am 27.05.2022