Holz gelagert
Der Holzhandel verzeichnet in 2023 starke Einbußen. (Quelle: Pixabay)

Fachhandel 2024-01-30T14:52:34.175Z Holzhandel erzielt im Jahr 2023 deutlich weniger Umsatz

Das schwierige wirtschaftliche Umfeld verbunden mit einer sehr schwachen Baukonjunktur sorgten beim deutschen Holzhandel 2023 insgesamt für einen Umsatzrückgang von 15 Prozent. Teilweise ist dieser Umsatzrückgang aber auch weiter nachgebenden Preisen geschuldet, wie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) mitteilt.

Alle wichtigen Sortimente im Holzhandel sind laut der Mitteilung von diesem Umsatzrückgang betroffen, am stärksten Schnittholz mit einem Umsatzrückgang von 24 Prozent, am wenigsten Bauelemente (Innentüren) mit einem Umsatzrückgang von nur gut 5 Prozent. Einzig der Bereich Dienstleistungen konnte um 9 Prozent zulegen.

Einzelhandel und Großhandel sind laut GD Holz von der rückläufigen Entwicklung 2023 gleichermaßen betroffen. Wichtige Ursache sei die allgemein schwache Nachfrage im Bausektor, insbesondere die viel zu geringen Baufertigstellungen, auch der Absatz mit dem Endverbraucher sei sehr unbefriedigend, so der Verband. Erschwerend komme für die Branche hinzu, dass viele Kosten inflationsbedingt stark angestiegen seien, aber auch der drastische Anstieg der LKW-Maut sowie die CO2-Steuer.

Die Teilnehmer am monatlichen Betriebsvergleich erwarten nach Verbandsangaben für die kommenden Monate keine durchgreifende Änderung. Die Mehrzahl der Teilnehmer erwartet sogar weiter rückläufige Umsätze, etwa ein Drittel geht von gleichbleibenden Umsätzen aus. Das Marktumfeld für den Holzhandel wird also auch 2024 als sehr schwierig eingeschätzt – das gilt zumindest für das erste Halbjahr.

zuletzt editiert am 02. Februar 2024
Newsletter