Der Firmenzentrale von Hilzinger in Willstätt. (Quelle: Hilzinger)
Der Firmenzentrale von Hilzinger in Willstätt. (Quelle: Hilzinger)

Industrie

17. August 2021 | Teilen auf:

Hilzinger will Handelsgeschäft weiter ausbauen

In seinem 75. Jubiläumsjahr will der Fenster- und Türenhersteller Hilzinger, Willstätt, sein Fachhandelsgeschäft weiter forcieren und ausbauen. Dazu investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben jährlich viel Geld – allein in den Jahren 2020 und 2021 rund 20 Millionen Euro. „Zur Qualität zählt nicht nur die Produktqualität, sondern auch eine verlässliche Pünktlichkeit, Vollständigkeit und eine funktionierenden Kommunikation. Der Handwerker braucht seine Lieferungen zur richtigen Zeit, mängelfrei und vollständig. Das ist das Wichtigste überhaupt“, sagt Jens Busse, Geschäftsführer Vertrieb. Dass die Elemente auch preisgünstig sein müssen, verstehe sich von selbst. „Um das sicherzustellen, arbeiten wir stets an der Verbesserung der Effizienz“, ergänzt Busse.

Tischler, Schreiner, Glaser, Bauelementehändler, Montagebetriebe und alle, die gewerblich Fenster und Türen verkaufen, seien bei dem dezentral aufgestelltem Unternehmen in den richtigen Händen. Zu den Kunden zählen neben der Bau- und Wohnungswirtschaft vor allem auch der Fachhandel in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz sowie allen weiteren angrenzenden europäischen Nachbarländern. Das nach wie vor familiengeführte Unternehmen mit inzwischen rund 1.240 Beschäftigten fertigt Fenster und Türen in Kunststoff, Kunststoff-Aluminium, Holz, Holz-Aluminium sowie Aluminium. Dazu Fassadenelemente, Haustüren, Schiebetüren, Falttüren, Sonderbauelemente, Flucht- und Paniktüren sowie Brand- und Rauchschutztüren.

Mit inzwischen 21 Standorten in Deutschland, davon 14 Produktionsstandorten sowie einem Produktionsstandort in Tschechien und vier Fertigungsstandorten in Frankreich, ist Hilzinger sehr gut vernetzt und nahe beim Kunden. Das habe auch Vorteile, was die Kapazitätsengpässe betrifft. Man könne sich gegenseitig helfen und Engpässe auf ein Minimum reduzieren. Aufgrund der dezentralen  Strategie sei der Hersteller auch in der Lage, unterschiedlichste Profilsysteme zu verarbeiten. Im Bereich Kunststoff sind das die Systeme von Profine mit den Marken KBE, Kömmerling und Trocal, zudem Gealan, Veka und Rehau. Im Bereich Aluminium wird das Schüco-Profilsystem verarbeitet.

zuletzt editiert am 09.09.2021