Die Gesellschafterversammlung der Hagebau fand in diesem Jahr in Wien statt.
Die Gesellschafterversammlung der Hagebau fand in diesem Jahr in Wien statt. (Quelle: Hagebau/Kirsten Nijhof)

Fachhandel 2023-07-03T06:41:04.533Z Hagebau erhöht Gesamtumsatz auf 7,7 Milliarden Euro

Die Hagebau blickt nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 zurück. So ist der Gesamtumsatz der Hagebau GmbH & Co. KG um 3,3 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro gestiegen. Mit 9,4 Prozent fiel das Plus im Einzelhandel besonders deutlich aus. Bei der Summe aus Bonus und Jahresüberschuss wurde laut der Kooperation erstmals die Grenze von 550 Millionen Euro überschritten.

Die Kooperation sei 2022 auf ihrem „Soltauer Weg“ ein gutes Stück vorangekommen, kommendes Jahr soll diese Transformation im Wesentlichen abgeschlossen sein. „Wir profitieren davon, dass wir diesen Prozess frühzeitig begonnen haben“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Johannes M. Schuller bei der Gesellschafterversammlung in Wien.

Seit Verabschiedung der neuen Dachmarke im Sommer 2022 haben der Kooperation zufolge 52 Standorte auf das neue Design umgestellt, 120 weitere befänden sich in der Umstellung. Besonders schnell werde das Konzept bei den Kleinflächen-Standorten Werkers Welt umgesetzt – hier haben sich den Angaben zufolge 94 von insgesamt 115 Standorten für die Umflaggung auf Hagebau kompakt entschieden. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Marke Hagebau, der bei unseren Kunden sehr gut ankommt und an den bereits umgestellten Standorten auf viel Zuspruch stößt“, wirdJan Buck-Emden, Vorsitzender der Geschäftsführung, in einer Mitteilung zitiert. Auch im Fachhandel könnten die Gesellschafter unter der Marke Hagebau Profi in Verbindung mit ihrem jeweiligen Unternehmen von der starken Marke Hagebau profitieren. „Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil, den wir jetzt gemeinsam noch stärker ausspielen können“, so Buck-Emden weiter.

Neben dem Roll-out der neuen Dachmarke habe die Kooperation im vergangenen Jahr eine Reihe von Fokusprojekten vorangetrieben. An erster Stelle stehe das Artikelstammdaten-Projekt Neon, das den Gesellschaftern im Einzel- und im Fachhandel erstmals umfassende Artikeldaten – zum Beispiel zur Preispflege – bereitstelle, heißt es aus Soltau. Weitere Schwerpunkte seien die Einführung eines neuen Gesellschafter-ERP-Systems, das neue Marketingportal und die Weiterentwicklung des Kundenbeziehungsmanagements.

Über die Fokusprojekte und die bestmögliche Unterstützung der Gesellschafter hinaus konzentriert sich die Hagebau noch stärker auf die Bedürfnisse ihrer Kunden, etwa in den Bereichen Energieeffizienz, Energiesicherheit und nachhaltiges Bauen. Ein Beispiel dafür ist das Thema Photovoltaik – als Lösungen für den Fachhandel und durch den Verkauf von Balkonkraftwerken im Online- und Einzelhandel. „Diese Angebote zeigen, dass wir rasch auf die Wünsche unserer Kunden reagieren“, so Buck-Emden weiter. „Das gilt nicht nur für die energetische Sanierung, sondern über alle Sortimente und Vertriebskanäle hinweg. Mit unserer Dachmarke können wir das in Zukunft stärker kommunizieren.“

Ein weiterer Aspekt mit Blick auf Kundenbindung und Differenzierung sei der für 2023/24 geplante Ausbau der Eigenmarken-Aktivitäten. „Unser Ziel ist, dass diese Artikel qualitativ hochwertig sind, über ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen und so eine positive Produkterfahrung auslösen“, sagt Buck-Emden.

zuletzt editiert am 03. Juli 2023
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