Symbolischer Spatenstich für das neue Werk (v. l.): Klaus Wehrle (Geschäftsführer Carré Planungsgesellschaft mbH), Claudio Thoma (Geschäftsführer Gutex), Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin), Markus Riesterer (Verbandsdirektor Zweckverband Gewerbepark Breisgau), Oliver Bauch (Betriebsleiter Gutex). (Quelle: Gutex/Andree Kaiser)
Symbolischer Spatenstich für das neue Werk (v. l.): Klaus Wehrle (Geschäftsführer Carré Planungsgesellschaft mbH), Claudio Thoma (Geschäftsführer Gutex), Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin), Markus Riesterer (Verbandsdirektor Zweckverband Gewerbepark Breisgau), Oliver Bauch (Betriebsleiter Gutex). (Quelle: Gutex/Andree Kaiser)

Industrie

23. November 2021 | Teilen auf:

Gutex baut neuen Produktionsstandort

Mit einem symbolischen Spatenstich hat Gutex die Bauarbeiten für einen Produktionsstandort für Holzfaserdämmstoffe eingeleitet, wie das Unternehmen mitteilte. Ab September 2023 sollen im Gewerbepark Breisgau, 30 Kilometer südlich von Freiburg, Holzfaserdämmplatten im Trockenverfahren aus regionalem Nadelholz hergestellt werden. Insgesamt investiert das Unternehmen hier nach eigener Aussage auf sechs Hektar Fläche mehr als 100 Millionen Euro und schaffe zum Start etwa 60 neue Arbeitsplätze. Bei Vollauslastung der Anlage würden es mindestens 120 sein. Es ist geplant, das Werk ganzjährig im Drei-Schicht-Betrieb zu fahren. Der neue Standort umfasst Produktion, Lager und Verwaltung. Geschäftsführer Claudio Thoma sei es dabei wichtig gewesen, die Planung des neuen Werkes an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten. Einen Pfeiler stelle hierbei die CO2-neutrale Energieversorgung dar, wie es in der Mitteilung weiter heißt. „Photovoltaik erzeugt Ökostrom. Eine Biomasse-Anlage liefert Prozessdampf und -wärme. Weitere Prozesswärme wird von der benachbarten Müllverbrennungsanlage bezogen“, wird der Geschäftsführer zitiert.

Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes seien die Möglichkeit zur Realisation der CO2-neutralen Energieversorgung, die gute Infrastruktur im Gewerbepark sowie die hohe Verfügbarkeit von Holz im umliegenden Schwarzwald und in den Vogesen gewesen. Die direkte Autobahn- und Industriegleisanbindung, die zentrale Lage im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich sowie die Nähe zum Stammwerk in Gutenburg seien ebenfalls wichtig.

zuletzt editiert am 26.11.2021