Italiens Fliesenindustrie schließt 2024 ohne größere Schwankungen. Das Jahr 2025 brachte bisher kaum Verbesserungen, dennoch blickt die Branche zuversichtlich auf die bereits ausverkaufte Cersaie.
In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bestehend aus steigenden Kosten, krisenhaften Entwicklungen auf strategischen Märkten und knallharter Konkurrenz aus Schwellenländern verzeichnen Italiens Fliesenhersteller 2024 begrenzte Umsatzrückgänge und einen leicht verbesserten Absatz.
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Letzterer konnte im Jahresverlauf um 2,5 Prozent auf 378,3 Millionen Quadratmeter gesteigert werden. Die Fliesenexporte des vergangenen Jahres mit leichten Verlusten im Wert von 1,4 Prozent seien das Ergebnis einer insgesamt sehr unterschiedlichen Verkaufsentwicklung auf den einzelnen Märkten, so der Präsident des Verbandes Confindustria Ceramica Augusto Ciarrochi auf der Pressekonferenz am 10. Juni 2025. Die gegenwärtige Situation ließ die Unternehmen aber bei den Investitionen vorsichtig werden: Die Anschaffung neuer Anlagen und Technologien gab um fast ein Fünftel auf 380 Millionen Euro nach.
Das Jahr 2025 zeigte bisher keine durchgreifende Veränderungen, könnte jedoch durch das noch nicht endgültig gelöste US-amerikanische „Zoll-Chaos“ je nach Ausgang negativ beeinflusst werden.
