Das Amtsgericht Wittlich hat am 31. Juli 2026 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald von der Kanzlei Professor Schmidt, Grünewald und Partner bestellt.
Unmittelbar nach seiner Bestellung habe der vorläufige Insolvenzverwalter gemeinsam mit der Geschäftsführung die notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Geschäftsbetriebs eingeleitet, heißt es in einer Mitteilung. „Wir unternehmen alles, um den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Unser Ziel ist es, den Abverkauf so schnell wie möglich wieder aufzunehmen, sodass Kunden, die Ware bestellt haben, diese in Kürze beziehen können", so Rechtsanwalt Grünewald.
Vorrangiges Ziel des Verfahrens sei die schnellstmögliche Suche nach einem geeigneten Investor für den Geschäftsbetrieb oder wesentliche Teile davon. Der Investorenprozess werde strukturiert und zügig eingeleitet, heißt es.
Erst im November 2024 hatte das Fliesen-Zentrum einen Insolvenzantrag gestellt. Im Juli 2025 war dann der Weg für eine nachhaltige Sanierung geebnet worden , hieß es damals. Mit dem vorläufigen Insolvenzverfahren erfolgt nun ein erneuter Rückschlag.
