Fischer ist weiter auf Wachstumskurs, nicht nur beim Umsatz. 2021 konnte der Befestigungsspezialist aus Waldachtal seinen Umsatz erneut steigern und das Geschäftsjahr mit einem Bruttoumsatz von fast einer Milliarde Euro abschließen. Insbesondere der größte Unternehmensbereich Fischer Befestigungssysteme trug mit einem Plus von 18 Prozent zum Vorjahr einmal mehr überdurchschnittlich dazu bei. Zugleich machte sich Fischer mit seiner Wachstumsstrategie weiter unabhängig von den weltweiten negativen Einflüssen durch die Corona-Krise. So wirkten sich laut Mitteilung zahlreiche neue, innovative Produkte und Service-Leistungen für verschiedene Kundengruppen positiv aus.
In einem schwierigen Marktumfeld bewegte sich hingegen der Unternehmensbereich Fischer Automotive, der mit einem Minus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr abschloss. Grund hierfür war vor allem die gedrosselte Produktion in der Automobilindustrie. Lediglich in China entwickelte sich das Geschäft gut, weswegen Fischer seine Produktionskapazitäten dort in diesem Jahr weiter ausbauen will. Im Unternehmensbereich Fischertechnik trug besonders die Neuheiten-Offensive 2021 Früchte. Erzielt wurde hier ein Plus von 14 Prozent.
Das Unternehmen investierte 2021 unter anderem in die Digitalisierung , etwa in die Fischer Dübelfinder-Apps, den Online-Vertrieb der Handelspartner oder den Bereich Building Information Modeling (BIM). Ebenso in das Thema Nachhaltigkeit. So praktiziert das Unternehmen nach eigenen Angaben seit Jahren ein aktives Umweltmanagement und fördert umfangreiche Initiativen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales.
Auch für das laufende Geschäftsjahr 2022 plant Fischer mit einem erneuten Umsatzwachstum, sofern dieses Ziel nicht durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie oder durch politische und wirtschaftliche Sondersituationen beeinträchtigt werde, heißt es.
