Eine rot-getigerte Katze liegt in einem Raum auf einer Fensterbank an einem Fenster, durch das die Sonne scheint. Recht davon steht die Terrassentür einen Spalt auf, links davon ist ein weiteres Fenster, vor dem die Sonnenblenden heruntergelassen sind. Quelle: Kimlechka/Pixabay
Deutlich besser als zuvor angenommen hat sich der Fenster- und Türenmarkt in Deutschland im Corona-Jahr 2020 entwickelt. Quelle: Kimlechka/Pixabay

Industrie

11. May 2021 | Teilen auf:

Fenster- und Türenmarkt in Deutschland stagniert

Der Fenster- und Türenmarkt in Deutschland hat sich im Corona-Jahr 2020 deutlich besser entwickelt als zuvor angenommen. Dafür wird für dieses Jahr mit einer Stagnation gerechnet. Das geht aus der aktuellen Studie der führenden Branchenverbände VFF (Verband Fenster+Fassade), BF (Bundesverband Flachglas), FVSB (Fachverband Schloss+Beschlagindustrie) und Pro-K (Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff) hervor.

Demnach verschiebt sich im Jahr 2021 der Fensterabsatz in Deutschland in den Bereich Wohnbau und wird voraussichtlich um 2,2 Prozent auf 10,2 Millionen verkaufte Fenstereinheiten (FE) zulegen. Beim Nichtwohnbau werde es dagegen einen Rückgang von 4,4 Prozent auf 5,1 Millionen Einheiten geben. Mit insgesamt 15,3 Millionen FE in diesem Jahr verbleibe der erwartete Gesamtabsatz damit nahezu unverändert auf Vorjahresniveau, so die in Zusammenarbeit mit der Heinze GmbH erstellte Prognose.

„Das vergangene Jahr konnte deutlich erfreulicher als noch im Oktober geschätzt mit einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber 2019 abgeschlossen werden. Angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Pandemie ist der deutsche Fenstermarkt bisher gut durch die Krise gekommen“, fasst VFF-Geschäftsführer Frank Lange zusammen. „Besonders im Modernisierungsbereich fiel das Wachstum mit 4,1 Prozent deutlich besser aus als in den Vorjahren. Die staatlichen Förderungen im Rahmen des Klimaschutzgesetzes haben hier positive Wirkungen gezeigt.“