Zur ihrer ersten Tagung im laufenden Geschäftsjahr traf sich die EUROBAUSTOFF Fachgruppe Putze/WDVS im Unimog-Museum Gaggenau.
Zur ihrer ersten Tagung im laufenden Geschäftsjahr traf sich die Eurobaustoff Fachgruppe Putze/WDVS im Unimog-Museum Gaggenau. (Quelle: Eurobaustoff)

Fachhandel 2024-03-22T08:36:09.525Z Eurobaustoff Fachgruppe Putze/WDVS auf „schwierigen Terrain“

Über 50 Teilnehmende begrüßten Mario Mühlbauer, Bereichsleiter Hochbau, und sein Team zur ersten turnusmäßigen Tagung der Eurobaustoff-Fachgruppe Putze/WDVS in 2024. Ort der Veranstaltung war das Unimog-Museum in Gaggenau, denn im Anschluss stand noch eine Werksbesichtigung des Bauprofilherstellers Protektor auf dem Programm, der ebenfalls in Gaggenau ansässig ist.

Mühlbauer berichtete laut Mitteilung von einem derzeit schwierigen Terrain, auf dem sich der Warenbereich Hochbau und die Fachgruppe Putze/WDVS mit ihren 38 Spezialisten und rund 445 Anschlusshäusern bewegen. Aufgrund der aktuellen Marktsituation und den weiterhin fehlenden Impulsen aus dem Wohnungsbau blicken der Warenbereich und die Fachgruppe für die ersten beiden Monate des laufenden Geschäftsjahres der Mitteilung zufolge auf eine negative Umsatzentwicklung zurück. Besonders das Produktsegment Rohbau-/Wandbaustoffe leide derzeit unter dem ausbleibenden Neubaugeschäft. Auch für die nächsten Monate sei keine Geschäftsbelebung zu erwarten, führte Mühlbauer aus. Die Marktbearbeitung konzentriere sich daher auf Bereiche, die auch in anspruchsvollen Zeiten Chancen und Möglichkeiten bieten, wie zum Beispiel die energetische Sanierung und die damit verbundene frühzeitige Erschließung von Zukunftsmärkten in diesem Segment.

Dr. Roland Falk, Leiter Innovation und Entwicklung im Branchenzentrum Ausbau- und Fassade, gab den Teilnehmenden weitere Informationen unter anderem zum möglichen Zukunftsmarkt Wand- und Deckenheizung an die Hand. Generell seien aus seiner Sicht goldene Zeiten für den Sanierungsmarkt zu erwarten, aber neue Wettbewerber mit vorkonfektionierten Sanierungslösungen stünden in den Startlöchern. Deshalb seien das Ausbauhandwerk und der Baufachhandel gefordert, sich auf diesen Markt optimal einzustellen und entsprechende Netzwerke zu bilden.

Robin Szkudlarek, Fachbereichsleiter Putze/WDVS/Bauchemie, berichtete über das Vertriebskonzept zur energetischen Sanierung der Kooperation. Er empfahl laut Mitteilung das zum Vertriebskonzept gehörige Marketing-Paket zu nutzen: „Marketing, Marketing und noch einmal Marketing muss nun die Devise lauten, um sich als Fachhändler im Markt der energetischen Sanierung erfolgreich zu positionieren“, sagte Szkudlarek.

zuletzt editiert am 22. März 2024
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