Der Holzwerkstoffhersteller Egger erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/2025 einen gruppenweiten Umsatz von 4,13 Milliarden Euro (–0,1 Prozent zum Vorjahr). Das EBITDA belief sich auf 541,3 Millionen EUR (+9,7 Prozent zum Vorjahr) und die EBITDA-Marge betrug 13,1 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent). Die Eigenkapitalquote liegt bei 42,8 Prozent.
„Wir würden uns zwar eine ambitioniertere Entwicklung wünschen, angesichts des wirtschaftlichen Umfelds können wir aber wirklich zufrieden sein. Stabilität in solch volatilen Zeiten ist ein Kraftakt“, so Thomas Leissing, Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung, bei der Jahrespressekonferenz am Stammsitz in St. Johann in Tirol.
Die Egger Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 2024/2025 10,8 Millionen Kubikmeter Holzwerkstoffe und Schnittholz (Vorjahr: 10,4 Millionen Kubikmeter). „Unser Geschäft ist eng an die Baukonjunktur der jeweiligen Länder geknüpft. Eine besonders schwache Entwicklung sahen wir in unseren Kernmärkten in West- und Mitteleuropa“, so Michael Egger jun., Gruppenleitung Vertrieb/Marketing.
Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2025/2026 ist verhalten. Gesamtwirtschaftlich gesehen sei weiterhin mit schwacher Konjunktur, verhaltener Nachfrage im Bausektor und durchaus herausfordernden geopolitischen Rahmenbedingungen zu rechnen, heißt es vom Hersteller.
