Werk Lexington Quelle: Egger
Im September 2020 hat Egger den 20. Produktionsstandort im nordamerikanischen Lexington in Betrieb genommen. Quelle: Egger

Industrie

29. July 2021 | Teilen auf:

Egger profitiert von Sonderkonjunktur

Die Egger-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von rund 3,08 Milliarden Euro (+8,9 Prozent zum Vorjahr) und einen Gewinn vor Steuern (Ebitda) von 622,3 Millionen Euro (+46,6 Prozent zum Vorjahr). Mit Abschluss des Geschäftsjahres zum 30. April 2021 blicke man auf eine zwölf Monate anhaltende Sondersituation zurück, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Nach coronabedingten Auswirkungen zu Beginn des Geschäftsjahres habe der Holzwerkstoffhersteller ab Sommer 2020 in fast allen Märkten eine stark ansteigende Nachfrage bemerkt, die sich bis heute auf einem außergewöhnlich hohen Niveau halte.

Das Unternehmen führt die anhaltend hohe Nachfrage auf den mit den Pandemie-Schutzmaßnahmen und Lockdowns einhergehenden Cocooning-Effekt zurück, also die massiv verstärkten Konsuminvestitionen in das eigene Zuhause. „Der Boom von Möbeln, Böden und Bauprodukten ist sehr erfreulich für unsere Branche, stellt uns aber auch vor große Herausforderungen“, so Walter Schiegl, Egger Gruppenleitung Produktion & Technik.

Trotz der Unsicherheiten hinsichtlich der Pandemie-Entwicklung geht das Unternehmen von einer weiterhin positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2021/2022 aus. „Wir rechnen mit einer weiterhin hohen marktseitigen Nachfrage und werden unter Vollauslastung unserer Kapazitäten unsere Kunden maximal bedienen“, wird die Egger-Gruppenleitung in der Mitteilung zitiert.