Eine Luftaufnahme des Egger Holzwerk Standorts in St. Johann in Tirol, umgeben von einer Berglandschaft, mit einem großen Produktionsgebäude, dem Verwaltungsgebäude und einem Parkplatz.
Stammsitz in St. Johann in Tirol. (Quelle: Egger)

Industrie 2026-07-30T09:30:21.486Z Egger meldet stabile Geschäftsentwicklung

Egger erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025/2026 einen gruppenweiten Umsatz von 4,2 Milliarden Euro (+3,4 Prozent zum Vorjahr). Das EBITDA belief sich auf 541,8 Millionen Euro (+0,1 Prozent zum Vorjahr) und die EBITDA-Marge betrug 12,7 Prozent (Vorjahr: 13,1 Prozent). Die Eigenkapitalquote liegt bei 41,6 Prozent.

„Das Geschäftsjahr 2025/2026 war von sehr unterschiedlichen Marktsignalen geprägt. Nach ersten positiven Anzeichen in einigen Märkten wurde die Hoffnung auf gesamtwirtschaftliche Stabilisierung durch die geopolitischen Spannungen im Frühjahr 2026 wieder deutlich abgeschwächt. In einem Umfeld, das von Unsicherheit und hoher Dynamik geprägt war, konnten wir eine stabile Entwicklung erzielen“, so Thomas Leissing, Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung.

Die Egger Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 2025/2026 10,9 Millionen Kubikmeter Holzwerkstoffe und Schnittholz (Vorjahr: 10,8 Millionen Kubikmeter). Der Bereich Decorative Products (Produkte für den Möbel- und Innenausbau) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025/2026 einen unkonsolidierten Umsatz von 3,7 Milliarden Euro (+4,0 Prozent zum Vorjahr). Der unkonsolidierte Umsatz im Bereich Building Products (Produkte für den konstruktiven Holzbau und Fußboden) belief sich auf 714,0 Millionen Euro (+1,2 Prozent zum Vorjahr). Mit Blick auf die Märkte gestaltete sich die Lage am herausforderndsten im deutschsprachigen Raum, der hohen Margen- und Mengendruck, insbesondere bei industriellen Abnehmern, aufweise, heißt es vom Unternehmen.

zuletzt editiert am 30. Juli 2026
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