Die diesjährige „Dyckerhoff Edelputz- und Bauchemie-Tagung“ hat kürzlich im Europa-Park Rust stattgefunden, wie das Unternehmen mitteilt. Für den fachlichen Input referierten Experten unter anderem über aktuelle Nachhaltigkeitsstrategien von Industrie und Verbänden sowie neueste Forschungsergebnisse und Entwicklungen bei Zementen und Additiven. Thomas Bose vom Informationszentrum Beton aus Ostfildern präsentierte beispielsweise die Roadmap der Zementindustrie zum nachhaltigen Bauen und erläutere ausführlich die 5C Strategie: Clinker, Cement, Concrete, Construction und (Re)Carbonation, heißt es in der Mitteilung.
Dass nicht nur die Industrie, sondern auch Verbände bereits heute über künftige Nachhaltigkeitsstrategien verfügen, habe Dr. Sebastian Dantz vom Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) e.V. aus Berlin gezeigt. Auch er ordnete einem Zeithorizont unterschiedliche Handlungsoptionen zu, die von Produktinnovationen, Wiederverwendung, und Reparatur über Recycling bis hin zu Abfallvermeidung und Aufbereitung sowie Restverwertung reichen.
Über die Bedeutung von Forschung und Entwicklung und wie Dyckerhoff in diesem Bereich aufgestellt ist berichteten Fulvio Canonico, der Leiter der Buzzi-Laboratorien sowie des Wilhelm-Dyckerhoff-Instituts in Wiesbaden, und Christian Bechtoldt, Verkaufsleiter beim Zement- und Transportbetonhersteller, heißt es in der Mitteilung weiter. Unter anderem haben sie über die Prozesse referiert, bei denen es um die Abscheidung und Speicherung bzw. Nutzung des bei der Zementproduktion anfallenden CO2 gehe. Neue Ideen und interessante Anregungen auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung verspreche sich das Unternehmen auch von dem Projekt „Open Innovation“, worunter man die „offene“ Zusammenarbeit mit kleinen Start Ups unterschiedlichster Art verstehe. In einem weiteren Beitrag zum Thema der Innovationen warf Dr. Manuel Ilg von BASF Construction Additives aus Trostberg einen Blick auf „Neue Additive für die Trockenmörtel-Industrie“.
