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Johannes Edmüller, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie Quelle: BVZi

Industrie

30. March 2021 | Teilen auf:

Deutsche Ziegelindustrie präsentiert Roadmap 2050

In der veröffentlichten Roadmap für eine treibhausgasneutrale Ziegelindustrie in Deutschland beschreibt die Branche ihren Weg zur Klimaneutralität bis 2050 sowie die damit verbundenen Herausforderungen. „Die deutschen Mauer- und Dachziegelhersteller sind bereit, ihren Beitrag zu leisten“, sagt Johannes Edmüller, Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie. „Schon jetzt hat unsere Branche den Energieverbrauch von 10 TWh im Jahr 1990 auf aktuell 5,4 TWh nahezu halbiert.“

In der Roadmap werden drei unterschiedliche Pfade zur Minderung der Treibhausgasemissionen dargestellt. Auf dem sogenannten Referenzpfad („business as usual“) seien durch konventionelle Maßnahmen unter aktuellen Rahmenbedingungen bereits spürbare Emissionsrückgänge auf 1,3 Millionen Tonnen CO2/a bis 2050 zu verzeichnen. Im ambitionierten Technologiepfad lassen sich die Emissionen – durch Verdoppelung der jährlichen Klimaschutzinvestitionen – der Roadmap zufolge sogar auf 0,5 Millionen Tonnen CO2/a reduzieren. Das Ziel der Treibhausgasneutralität werde schließlich mit dem sogenannten Klimaneutralitätspfad erreicht. Hier wird die Minderung der Emissionen auf Null erzwungen und bestimmt, welches jährliche Investitionsbudget dafür notwendig wäre. Für den ehrgeizigen Minderungskurs geht die Branche von erforderlichen Gesamtinvestitionen in den Klimaschutz in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro bis 2050 aus.

Die Roadmap für eine treibhausgasneutrale Ziegelindustrie in Deutschland steht unter www.ziegel.de zum Download zur Verfügung.