Eine lächelnde Frau im schwarzen Blazer sitzt an einem Tisch in einem modernen Büro.
Dr. Kathrin Hein, neue Vorstandsvorsitzende des Industrieverbands Klebstoffe e.V. (IVK). (Quelle: Henkel AG & Co. KGaA)

Industrie 2024-10-07T09:45:45.385Z Deutsche Klebstoffindustrie blickt verhalten auf das laufende Geschäftsjahr

Wie der Industrieverband Klebstoffe mitteilt, wurde das Jahr 2023 mit einem globalen Umsatz der deutschen Hersteller von 13,3 Milliarden Euro abgeschlossen, der einen Rückgang zum Vorjahr von 4,2 Prozent widerspiegelt. In Deutschland wurden deutliche Umsatzrückgänge von 11,9 Prozent für Klebstoffe, 0,8 Prozent für Klebebänder und 2,3 Prozent für zementäre Produkte verzeichnet. Gleichzeitig sank auch die Produktionsmenge an Klebstoffen erneut um 9,2 Prozent. Allein mit Klebstoffen erzielte die deutsche Klebstoffindustrie einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro.  Zusammen mit Dichtstoffen, zementären Bauklebstoffen und Klebebändern belief sich der Umsatz für das Jahr 2023 auf cirka 4,2 Milliarden Euro.

Dr. Kathrin Hein, neue Vorstandsvorsitzende des Industrieverbands Klebstoffe (IVK): „Für unsere Branche war es ein herausforderndes Geschäftsjahr, in dem die schwächelnde Weltwirtschaft, der Regulierungsdruck in Europa und der anhaltende Fachkräftemangel unsere Mitgliedsunternehmen belasteten.“

Mit Blick auf das verarbeitende Gewerbe konnte laut Verbandsangaben insbesondere im Segment Transportmittel ein deutlicher Zugewinn von 15,4 Prozent verzeichnet werden. Besonders unter Druck standen hingegen die Schlüsselmarktsegmente Holz (ohne Möbel) mit einem Rückgang um 24,1 Prozent sowie Papier (inkl. Druck) mit einem Minus von 12,7 Prozent.

Für das laufende Wirtschaftsjahr erwartet die deutsche Klebstoffindustrie eine leichte Erholung. „Unsere Hoffnung war nach einem zunächst optimistisch stimmenden ersten Quartal groß, doch eine echte konjunkturelle Erholung lässt weiterhin auf sich warten“, so Dr. Vera Haye, Hauptgeschäftsführerin des IVK.

zuletzt editiert am 05. November 2024
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