Die Rockwool-Gruppe ist im ersten Halbjahr 2021 auf breiter Basis gewachsen. (Quelle: Rockwool International)
Die Rockwool-Gruppe ist im ersten Halbjahr 2021 auf breiter Basis gewachsen. (Quelle: Rockwool International)

Industrie

27. August 2021 | Teilen auf:

Die Rockwool-Gruppe kann im ersten Halbjahr 2021 ein deutliches Wachstum verzeichnen: So stieg der Umsatz im ersten Halbjahr auf 1,45 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 20 Prozent in lokalen Währungen und 18 Prozent in ausgewiesenen Zahlen entspreche, wie es im Bericht der Gruppe heißt. Der Umsatz im zweiten Quartal 2021 erreichte 778 Millionen Euro, ein Wachstum von 35 Prozent in lokalen Währungen im Vergleich zum zweiten Quartal 2020. Dies sei auf die starke Marktnachfrage und den einfachen Vergleich mit dem Vorjahr zurückzuführen, wo das zweite Quartal der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Zeitraum war.

Das Ebitda im ersten Halbjahr 2021 erreichte 299 Millionen Euro, das Ebit stieg auf 201 Millionen Euro (+46 Prozent). Im zweiten Quartal 2021 erreichte das Ebitda 160 Millionen Euro, das Ebit stieg auf 111 Millionen Euro (+92 Prozent).

Der Umsatz in Westeuropa betrug in der ersten Jahreshälfte 885 Millionen Euro, was einem Anstieg von 18 Prozent in lokalen Währungen und 19 Prozent in ausgewiesenen Zahlen bedeute. Der Umsatz in allen Märkten hier habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden können. Im zweiten Quartal 2021 belief sich der Umsatz in Westeuropa auf 468 Millionen Euro, was einem Anstieg von 33 Prozent in lokalen Währungen und 34 Prozent in berichteten Zahlen entspreche.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Marktbedingungen für das gesamte Jahr günstig bleiben werden. Es werde eine Verbesserung auf breiter Basis gesehen, auch in ihren größeren europäischen Steinwollemärkten wie Deutschland, Polen, Frankreich und dem Vereinigten Königreich sowie in Nordamerika. Potenzielle Risiken sieht der Konzern in einer Verknappung von Baumaterialien, die sich in den kommenden Monaten auf den Baumarkt auswirken könnten.

Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen von einem Wachstum des Nettoumsatzes um 17 Prozent in lokalen Währungen aus. Das Investitionsniveau werde bei rund 370 Millionen Euro ohne Akquisitionen liegen..

zuletzt editiert am 09.09.2021