Ein belebter Gang auf einer internationalen Fachmesse, in dem sich zahlreiche Geschäftsleute in förmlicher Kleidung bewegen und unterhalten. Die Architektur des Messegeländes ist durch hohe Decken mit sichtbaren Stahlträgern und Hallenschildern wie '26 B' geprägt, während verschiedene Messestände die Szenerie säumen.
An den fünf Messetagen wurden 92.352 Besucher registriert. (Quelle: Rudolf Müller Medien)

Veranstaltungen 2026-09-29T07:32:36.492Z Cersaie 2026 endet mit leichtem Besucherrückgang

Die 43. Ausgabe der Cersaie lockte 92.352 Besucher auf das Messegelände von Bologna. Das sind 2,4 Prozent weniger als im letzten Jahr (2025: 94.577 Besucher). Dies ist auf einen Rückgang bei den italienischen Fachbesuchern zurückzuführen (47.852 gegenüber 49.671 im Jahr 2025, -3,7 Prozent), während die Zahl der internationalen Besucher mit einem Minus von 0,9 Prozent weitgehend stabil blieb (44.500 gegenüber 44.906). Ihr Anteil liegt nun bei 48,2 Prozent.

„Wir haben eine solide Messe veranstaltet, mit dem hohen Besucherzuspruch, der für unsere Veranstaltung seit jeher charakteristisch ist. Und in einem schwierigen Umfeld, wie wir es derzeit weltweit erleben, besteht der wahre Erfolg darin, ‚normal‘ zu bleiben“, so Augusto Ciarrocchi, Präsident von Confindustria Ceramica, in der Abschlussmeldung zur Messe.

Weitere Kennzahlen: 16 vollständig belegte Hallen mit einer Gesamtfläche von 145.000 Quadratmetern, auf denen 595 Unternehmen ausstellten (2025: 627 Unternehmen). Davon kamen 314 aus dem Bereich Keramikfliesen, 96 aus dem Bereich Badeinrichtung und 185 aus den Bereichen Verlegung, Rohstoffe, neue Oberflächen und Dienstleistungen. Die Messe bestätigte erneut ihren internationalen Charakter: 233 Aussteller aus dem Ausland – das entspricht 39 Prozent der Gesamtzahl – und 24 vertretene Länder.

„In einer schwierigen Phase für die Wirtschaft und den internationalen Handel ist es ein wichtiges Ergebnis, die Stärke der Cersaie zu bestätigen“, erklärt Gianpiero Calzolari, Präsident von Bologna Fiere.

Eröffnet wurde die Messe mit der Tagung „Nachhaltige Energie für die Wettbewerbsfähigkeit“, bei der die Minister Tommaso Foti und Adolfo Urso, der Präsident der Region Emilia-Romagna Michele De Pascale, der Vorstandsvorsitzende von ENI Claudio Descalzi und der Präsident von Confindustria Emanuele Orsini gemeinsam mit Präsident Augusto Ciarrocchi vor den Energie- und ETS-Zertifikatekosten warnten. Diese seien mit der Notwendigkeit für die Unternehmen der Branche, angemessene Investitionsvolumina zu gewährleisten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, nicht vereinbar. Bereits vor der Messe hatte der Verbandspräsident vor Verwerfungen durch die hohen Energiekosten gewarnt.

zuletzt editiert am 29. September 2026
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