Die Gesellschafter des Baustoff Verbund Süd (BVS) haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am 20. Februar 2024 in Günzburg die Vorstände Markus Wiedmann, Erster Vorsitzender, und Peter Gaissmaier, Zweiter Vorsitzender und Finanzvorstand, in ihren Ämtern bestätigt. Abermals in den Verwaltungsrat zogen Hans-Jürgen Doll, Bernd Baumüller, Bernhard Schneiderhan und Markus Butz ein. Zur Kassenprüferin wurde erneut Anna Wiedenbach gewählt.
Der BVS blickt eigenen Angaben zufolge auf ein verhaltenes Geschäftsjahr 2023 zurück. Wie die BVS-Führung mitteilte, sank der zentralregulierte Umsatz infolge der verhaltenen Baukonjunktur bereinigt um rund 19 Prozent. Dennoch verbreitete Markus Wiedmann Optimismus. „Die bauwirtschaftliche Talsohle sollte Ende 2024 durchschritten sein“, sagte der erste Vorsitzender der Kooperation. Hoffnung mache derzeit die Abschwächung der Inflation, die Aussicht auf sinkende Zinsen, das Wiederanlaufen der öffentlichen Bauförderung, der wachsende energetische Sanierungsbedarf und die große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. „In Süddeutschland läuft das Geschäft noch etwas besser als in anderen Regionen Deutschlands“, erklärte Wiedmann. Der BVS habe zudem bei den Lieferantengesprächen mit der Baustoffindustrie im Herbst 2023 gute Ergebnisse erzielt und befinde sich auf Augenhöhe mit anderen Kooperationen.
Peter Gaissmaier stellte den Gesellschaftern der Mitteilung zufolge anschließend eine solide Bilanz vor. So beschlossen die Gesellschafter wieder die Mitgliedsbeiträge komplett zurückzuzahlen. Die Top 35-Ausschüttung, die auf dem Geschäft mit den 35 größten Lieferanten beruht, wurde laut der Kooperation der aktuellen Situation angepasst. „Aus meiner Sicht ist das Glas halb voll. Ich warne davor, ein zu pessimistisches Bild der Bauwirtschaft zu zeichnen. Ich bin davon überzeugt, dass wir bald eine Trendwende erleben werden“, so Gaissmaier.
