Birco hat im September 2022 mit dem Bau einer neuen Betonmischanlage am Standort Baden-Baden begonnen. Nun wurde diese „größte Investition in der 96-jährigen Firmengeschichte“ fertig gestellt, wie es in der Pressemitteilung dazu heißt. Die Investitionssumme betrug 6,5 Millionen Euro. Durch diese Anlage könne nun noch effektiver als bisher mit Recyclingmaterialien gearbeitet und weitere neue und nachhaltige Betoninhaltsstoffe erprobt werden. „Die Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik, sichert langfristig unser Kerngeschäft und bietet zusammen mit den weiteren Modernisierungsmaßnahmen großes Wachstumspotenzial“, wird Geschäftsführer Christian Merkel in der Mitteilung zitiert. Außerdem seien weiter Infrastrukturmaßnahmen geplant.
Zukünftig stehen dem Unternehmen in der Produktion nun drei Betonmischer zur Verfügung. Damit habe sich die Produktionskapazität gegenüber der rund 30 Jahre alten Bestandsanlage verdoppelt. Dies ermögliche nun ein effizientes Verteilungsmanagement, das sich am konkreten Bedarf der Abnehmer orientiere.
Zu der Anlage gehören außerdem vier Zementsilos, jedes biete eine Kapazität von 60 Tonnen zur Lagerung des Baustoffs. In fünf weiteren Zuschlagsilos können jeweils bis zu 80 Tonnen an Gesteinskörnern lagern. „Somit entsteht ein deutliches Plus an Flexibilität, zumal es sich bei einer der Anlagenkomponenten um ein Wechselsilo handelt und dieses teilbar ist“, erklärt Betriebsleiter Heribert Wunsch. Die Vielzahl an Silos biete dem Hersteller die Möglichkeit, differenzierter und dosierter mit den Produkten und deren Rezepturen umzugehen. Dadurch könnten auch Sonderwünsche von Kunden besser bedient werden.
Der Einsatz moderner Sensorik ermögliche eine automatisierte und präzise Messung von Feuchtigkeitsgehalt und Konsistenz. Auch beim Wiegen von Wasser, Zement und Gesteinskörnung sorge ein Automatisierungsprozess für einen effizienten Ressourceneinsatz. Zudem diene eine spezielle Filteranlage der Wiederaufbereitung von überschüssigem Zement für den nächsten Herstellungsprozess.
