Brettsperrholz statt Mauersteine
Mit dem H2X-System können laut der Baywa problemlos mehrgeschossige Gebäude errichtet werden. (Quelle: Baywa/Manuel Hollenbach)

Fachhandel 2024-01-18T12:47:31.059Z Baywa will Mischbauweise aus Holz und Stahlbeton massentauglich machen

Die Baywa hat mit der brüderl. Gruppe ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. H2X verbinde mit Holz und Beton das Beste aus zwei Welten, heißt es in einer Pressemitteilung des Münchner Konzerns dazu. Durch die Kombination von industriell vorgefertigten Massivwänden aus Brettsperrholz und Stahlbetondecken würden tragende Konstruktionen entstehen, mit denen problemlos mehrgeschossige Gebäude errichtet werden könnten. Das Brettsperrholz ersetze dabei Beton oder Mauersteine. H2X stehe daher für eine ökologischere und klimafreundlichere Bauweise, so die Baywa.

Das Angebot richtet sich den Angaben zufolge an Bauunternehmen, die traditionell im Massivbau beheimatet sind, also vor allem mit Stahlbeton, Ziegel oder beispielsweise auch Kalksandstein bauen.

„Mit H2X transformieren wir das traditionelle Bauwesen. Unser System ist nachhaltig, skalierbar und erschwinglich für alle. Die Mischbauweise aus Holz und Stahlbeton wird damit massentauglich“, wird Steffen Mechter, Leiter des Geschäftsbereichs Bau der Baywa, in der Mitteilung zitiert.

Bei H2X komme alles aus einer Hand – von der Planung der Wandelemente über die technische Beratung bis hin zur Lieferung der Produkte auf die Baustelle. Darüber hinaus bietet Baywa Bau nach eigenen Angaben den H2X-Kunden umfangreiche Dienstleistungen im Bereich der Nachhaltigkeitsberatung und Gebäudezertifizierung an. Zudem ermögliche der nachwachsende Rohstoff Holz einen hohen Vorfertigungsgrad.

zuletzt editiert am 18. Januar 2024
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