Die Baywa hat heute (05.08.) die Halbjahreszahlen vorgelegt. Demnach wuchs der Umsatz im Segment Bau um 13,4 Prozent auf 994,6 Millionen Euro (Vorjahr: 876,8 Millionen Euro). Mit einer Steigerung von 95,3 Prozent hat sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahezu verdoppelt und betrug 33,6 Millionen Euro (Vorjahr: 17,2 Millionen Euro). Der Münchner Konzern habe in allen Produktbereichen vom Bauboom, vor allem in den Kategorien Hoch-, Tiefbau und Dach profitiert. Die Baywa konnte die Angebotsknappheit bei einigen Baustoffen und die erhöhten Preisen zu ihrem Vorteil nutzen, wie es in der Mitteilung heißt. So habe das Unternehmen dank seines hohen Lagerbestands und langjährigen engen Lieferantennetzwerkes die hohe Nachfrage durchweg bedienen und höhere Margen verbuchen können.
Das Unternehmen erzielte über alle Segmente hinweg einen Umsatz von 9,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,2 Milliarden Euro). Das Ebit wuchs auf 144,6 Millionen Euro (Vorjahr: 53,8 Millionen Euro). „Ob Energie, Agrar oder Bau – in allen operativen Segmenten verzeichnen wir enorme Ergebnissprünge im zwei- und sogar dreistelligen Prozentbereich. Damit gehen wir mit viel Rückenwind in die zweite Jahreshälfte und bleiben auf Kurs“, sagt der Baywa-Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz. Für das Geschäftsjahr 2021 geht er laut Mitteilung von einer erheblichen Steigerung des operativen Ergebnisses aus.
