Ein modernes Hochhaus im Stadtzentrum, umgeben von Grünflächen und weiteren Gebäuden.
Die Zentrale der BayWa in München (Quelle: Baywa)

Fachhandel 2025-07-10T12:14:23.198Z Baywa: Transformation prägt Geschäftsjahr 2024 

Der Konzernumsatz der Baywa ging 2024 auf 21,1 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 23,9 Milliarden Euro). Wie das Unternehmen mitteilt, lag das operative Ergebnis (EBIT) nach Berücksichtigung außerplanmäßiger erforderlicher Abschreibungen bei knapp minus 1,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 304,0 Millionen Euro). Nach Abzug von Zinsen und Steuern schließt die Baywa das abgelaufene Geschäftsjahr nach eigenen Angaben mit einem Minus in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Euro ab.

Die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 resultieren laut Mitteilung aus der tiefgreifenden Transformation des Unternehmens. „Im vergangenen Jahr hat die Baywa die schwerste Unternehmenskrise seit Bestehen erlebt. Entsprechend standen eine Reihe notwendiger, harter und auch mutiger Grundsatzentscheidungen an. Diese Entscheidungen zeigen aber schon ihre Wirkung. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Unser Ziel bleibt, die Baywa wirtschaftlich zu stabilisieren und in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Die ersten Ergebnisse für 2025 sind positiv. Wir sind zuversichtlich, das Vertrauen von Kunden und Lieferanten in die Baywa zurückgewinnen zu können“, wird der Vorstandsvorsitzende Frank Hiller zitiert.

Das Jahr 2025 stehe für das Unternehmen im Zeichen der Stabilisierung, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Sanierungskonzept werde konsequent umgesetzt, erste Fortschritte seien bereits sichtbar. So liege das um Restrukturierungskosten bereinigte EBITDA für die ersten drei Monate 2025 für den Konzern bei 46,6 Millionen Euro (Vorjahr: 11,0 Millionen Euro). Das Ergebnis resultiere aus überplanmäßigen Kosteneffizienzen und Margenverbesserungen.

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Ergebnisse im Bereich Bau

Die anhaltende Schwäche im Wohnungsbau, Lieferengpässe sowie Margendruck führten laut Mitteilung zu einem Umsatzrückgang auf 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,0 Milliarden Euro). Das EBIT reduzierte sich auf minus 80,9 Millionen Euro (Vorjahr: 6,6 Millionen Euro). Prozessoptimierungen und Kostensenkungen konnten die Auswirkungen der schwierigen Marktlage teilweise abfedern und werden konsequent fortgesetzt, heißt es vom Unternehmen.

zuletzt editiert am 11. Juli 2025
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