Das Wappen des Freistaates Bayern. Quelle: Wikimedia
Quelle: Wikimedia

Bauwirtschaft

25. May 2021 | Teilen auf:

Bayerns Bauhauptgewerbe im März mit leichtem Umsatzrückgang

Im März 2021 erwirtschaftete das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,40 Milliarden Euro. Nach weiteren Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik entspricht dies einem Umsatzrückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum März 2020. Für dieses insgesamt rückläufige Umsatzergebnis zeichneten vier Bausparten des Wirtschaftssektors verantwortlich, die zwischen 4,4 Prozent (Straßenbau) und 21,6 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) niedrigere baugewerbliche Umsätze hinzunehmen hatten. Der gewerbliche und industrielle Hochbau sowie der öffentliche Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen behaupteten dagegen ihr Vorjahresergebnis (+0,2 Prozent beziehungsweise +0,9 Prozent gegenüber März 2020) und der Wohnungsbau erzielte sogar ein deutliches Umsatzplus (+4,5 Prozent).

Die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe bezifferten sich im März dieses Jahres auf einen Gesamtwert von 1,84 Milliarden Euro, der damit nominal um 4,9 Prozent höher lag als vor Jahresfrist. Während der gewerbliche und industrielle Hochbau, der öffentliche Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck sowie der Straßenbau um wenigstens 13,9 Prozent rückläufige Auftragseingänge im Vergleich zum März 2020 erfuhren, hatten die vier anderen Bausparten um zumindest 18,8 Prozent (Wohnungsbau) höhere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat aufzuweisen.