Wappen Bayern Quelle: Wikimedia
Wappen Bayern Quelle: Wikimedia

Bauwirtschaft

20. July 2021 | Teilen auf:

Bayerns Bauhauptgewerbe hat volle Orderbücher

Die Auftragseingänge der in Bayern ansässigen Betriebe des Bauhauptgewerbes beliefen sich im Mai 2021 auf einen Gesamtwert von 1,65 Milliarden Euro und lagen damit um 29,3 Prozent höher als vor Jahresfrist. Dieses Plus wurde weit überdurchschnittlich vom Wohnungsbau (+46,8 Prozent) sowie vom gewerblichen und industriellen Hochbau (+49,0 Prozent) getragen. Einzig rückläufig zeitgleich erwies sich der Auftragseingang beim Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-1,0 Prozent).

Der baugewerbliche Umsatz der in Bayern ansässigen Betriebe des Bauhauptgewerbes belief sich im Mai 2021 auf insgesamt 1,67 Milliarden Euro, womit das entsprechende Vorjahresergebnis um 1,5 Prozent verfehlt wurde. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben zu diesem Umsatzminus mit Ausnahme von Mittelfranken (+9,7 Prozent gegenüber Mai 2020) und Schwaben (+5,7 Prozent) alle Regierungsbezirke Bayerns beigetragen, und zwar mit Negativraten zwischen 0,2 Prozent (Oberbayern) und 13,5 Prozent (Oberpfalz). Betrachtet man den im Mai 2021 erzielten baugewerblichen Umsatz zudem nach Bausparten ist ausgenommen den Wohnungsbau sowie den gewerblichen und industriellen Tiefbau (+6,5 Prozent beziehungsweise +2,0 Prozent) für alle Bereiche ein niedrigerer baugewerblicher Umsatz als im entsprechenden Vorjahresmonat festzustellen. Den gegenüber Mai 2020 entsprechend stärksten Rückgang verzeichnete dabei der Straßenbau (-11,3 Prozent).