Blick auf eine städtische Baustelle, auf der Arbeiter bei der Errichtung eines Gebäudes mit Betonierarbeiten beschäftigt sind. Im Vordergrund sind Baustoffe und eine Betonpumpe zu sehen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 2,3 Prozent. (Quelle: Pixabay)

2024-06-25T06:47:47.318Z Bauhauptgewerbe: Leichter Orderzuwachs im Vergleich zum Vorjahr

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im April 2024 gegenüber März 2024 kalender- und saisonbereinigt um 1,5 Prozent zurückgegangen. Dabei stieg der Auftragseingang im Tiefbau um 0,9 Prozent während er im Hochbau um 4,0 Prozent fiel.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 2,3 Prozent. Dabei stieg der Auftragseingang im Tiefbau um 7,9 Prozent, im Hochbau nahm er dagegen um 4,2 Prozent ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag um 10,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Unterschied zwischen dem realen und nominalen Ergebnis ist laut den Statistikern hauptsächlich auf den Kalendereffekt zurückzuführen, da der April 2024 drei Arbeitstage mehr hatte als der April 2023.

In den ersten vier Monaten 2024 lagen die realen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe kalenderbereinigt um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Nominal waren die Auftragseingänge um 3,3 Prozent höher.

Umsatz mit zweistelligem Plus

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe nahm im April 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,5 Prozent zu. Der nominale Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 11,3 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro.

In den ersten vier Monaten 2024 lagen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt auf dem Vorjahresniveau (0,0 Prozent), nominal stiegen sie um 0,9 Prozent.

zuletzt editiert am 25. Juni 2024
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