Bauder hat auf der derzeit noch laufenden Dach+Holz eine Pressekonferenz abgehalten und die anwesenden Fachjournalisten unter anderem über die Geschäftsentwicklung informiert. So verzeichnete der Hersteller für Dachsysteme europaweit einen Umsatz von 1.130 Millionen Euro (2024: 1.112 Millionen Euro). Der Flachdach-Markt sei 2025 stark von den schwierigen Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft geprägt gewesen. Auch der Gründach-Markt habe in den Jahren 2024 und 2025 nicht mehr an die dynamische Entwicklung der Vorjahre anknüpfen können, hieß es auf der Pressekonferenz. Der Steildach-Markt zeigte sich 2025 laut dem Unternehmen zweigeteilt: Während der Neubau weiterhin auf niedrigem Niveau verharrte, entwickelte sich der Sanierungsbereich sehr positiv. Insbesondere die Aufsparrendämmung mit PU-Hartschaum habe ein Rekordniveau erreicht. Energetische Modernisierungen hätten für viele Eigentümer deutlich an Bedeutung gewonnen.
Trotz der aktuellen Baukrise habe Bauder an allen geplanten festgehalten. „Wir sind ein Familienunternehmen, wir schielen nicht auf Quartalszahlen oder schnelle Gewinnmaximierung, sondern haben die nächste Generation im Blick“, betonte Mark Bauder in Köln im Rahmen der Pressekonferenz.
Auf der Dach+Holz ist Bauder nach eigenen Angaben mit dem größten Messestand der Veranstaltung vertreten. Man habe ein neues Standkonzept entwickelt, das moderne Architektur, klare Markenführung und praxisnahe Inhalte konsequent miteinander verbinde, heißt es. „Mit dem neuen Standkonzept wollen wir unsere Marke noch stärker erlebbar machen und den Dialog mit unseren Partnern aus Handwerk und Handel konsequent in den Mittelpunkt stellen“, so Tim Bauder.
Mehr zur Entwicklung von Bauder und dem Messeauftritt lesen Abonennten in der März Ausgabe des BaustoffMarkt.
