Vom 13. bis 17. Januar sind laut Veranstalter deutlich über 180.000 Besucherinnen und Besucher nach München gekommen. Trotz Verkürzung um einen Messetag hat die diesjährige BAU damit fast das Besucherniveau von 2023 (damals waren es 190.000) erreicht. Das Gelände der Messe München war ausgebucht, laut Abschlussmeldung der Veranstalter informierten 2.230 Aussteller (2023: 2.260) aus 58 Ländern (2023: 49 Länder) über Neuheiten und Trends.
Zum ersten Mal in der über 60-jährigen Geschichte lag der Anteil internationaler Unternehmen bei mehr als der Hälfte. So haben 52 Prozent der Aussteller laut Veranstalter ihren Firmensitz außerhalb Deutschlands. Ausstellerseitig sind neben der Bundesrepublik laut Mitteilung folgende Nationen am stärksten vertreten gewesen: Italien, China, Türkei, Österreich, Polen, Belgien, Schweiz, Spanien, Niederlande und Griechenland.
Auf Besucherseite habe sich der Trend aus dem Jahr 2023 fortgesetzt: die hohe Internationalität. Bei der Vorveranstaltung erreichte der Anteil internationaler Besucherinnen und Besucher 40 Prozent. In diesem Jahr waren es laut Veranstalter 44 Prozent. Zu den Top-Besucherländern zählten neben Deutschland: Österreich, Italien, Schweiz, Polen, Türkei, Rumänien, China, Tschechien, Spanien und Kroatien.
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„Die Erwartungen für die BAU 2025 waren zu Beginn wegen des konjunkturellen Umfeldes gedämpft. Die Resonanz der BAU bei Ausstellern und Besuchern ist aber eindeutig positiv. Die BAU gibt gerade in dieser Zeit Mut und Zuversicht“, bilanziert Messe München Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer.
Im Mittelpunkt der BAU 2025 standen die Leitthemen „resilientes, klimagerechtes Bauen“, „Transformation Stadt/Land/Quartier“, „Ressourceneffizienz“, „modular, seriell, produktiv“ sowie „wirtschaftlich Bauen“.
Ob die zunehmende Internationalität der Leitmesse positiv oder negativ zu bewerten ist, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen, wie unsere zahlreichen Gespräche im Rahmen der BAU zeigen. Die BaustoffMarkt-Redaktion war selbstverständlich vor Ort und hat mit zahlreichen Ausstellern gesprochen. In der Februar-Ausgabe lesen Abonnenten einen ausführlichen Nachbericht mit Stimmen und Meinungen aus der Branche.
