Kräne auf einer Baustelle (Quelle: Pixabay)
Die deutlich gestiegenen Baupreise wirken sich auf den nominalen Auftragseingang aus. (Quelle: Pixabay)

Bauwirtschaft

25. April 2022 | Teilen auf:

Aufträge im Bauhauptgewerbe rückläufig

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Februar 2022 kalender- und saisonbereinigt 2,7 Prozent niedriger als im Januar 2022. Im Vergleich zum Februar 2021 war der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Februar 2022 um 4,3 Prozent niedriger. Trotz des realen Rückgangs lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im Februar 2022 mit einem Volumen von 7,7 Milliarden Euro 8,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dies ist auf die deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Der nominale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 26,5 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro gestiegen. Bei der hohen Umsatzsteigerung sind laut den Statistikern zwei Effekte besonders zu berücksichtigen: ein schwächerer Umsatz im Februar 2021, bedingt durch das Auslaufen der temporären Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020, sowie die stark gestiegenen Baupreise. Real stieg der Umsatz im Februar 2022 um 11,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

zuletzt editiert am 03.05.2022