PV-Anlagen auf den eigenen Gebäuden sind ein Teil der Klimastrategie von Ardex.
PV-Anlagen auf den eigenen Gebäuden sind ein Teil der Klimastrategie von Ardex. (Quelle: Ardex)

Industrie 2023-12-15T10:29:44.851Z Ardex-Gruppe stellt Klimastrategie vor

Ardex plant die Zukunft klimaneutral: Bis 2045 soll der CO2-Ausstoß des Familienunternehmens weltweit auf Netto-Null heruntergefahren werden – bei der eigenen Produktion ebenso wie in der kompletten Lieferkette. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen am Standort Deutschland die Geschäftsprozesse bereits bis 2035 weitestgehend CO2-neutral sein. Seine Aktivitäten habe der Bauchemiehersteller jetzt erstmals in einem Nachhaltigkeitsbericht für diesen Standort zusammengefasst. Der Bericht gebe einen Überblick über die Nachhaltigkeitsinitiativen des Jahres 2022 und stelle die Ziele für die Zukunft vor. 

Ein wichtiger Faktor, um diese Ziele zu erreichen, sei der Ausbau der erneuerbaren Energien. Am Hauptsitz in Witten ist im vergangenen Jahr eine 3.200 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen worden, heißt es in der Mitteilung. Eine weitere Anlage auf 1.700 Quadratmeter stehe kurz vor der Fertigstellung. „Wir rechnen nach der Inbetriebnahme mit mehr als 800.000 kWh Ertrag pro Jahr, was ungefähr dem Verbrauch von 230 Haushalten entspricht“, sagt Mark Eslamlooy, CEO der Ardex-Gruppe. 

Ebenfalls Thema im Nachhaltigkeitsbericht ist die Entwicklung nachhaltiger Produkte. Seit vergangenem Jahr nutze der Hersteller dafür ein eigenes Bewertungssystem: „ecobuild Technology“. Die Produkte müssen laut Mitteilung dafür wichtige Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel der Anteil nachwachsender Rohstoffe, der CO2-Ausstoß bei der Produktion und die Schadstoffemission nach der Verarbeitung. Technische Kriterien – etwa wie ergiebig das Produkt ist – spielen ebenfalls eine Rolle.

 Außerdem wurde 2016 der Unternehmensbereich „Sustainability“ geschaffen. Die weltweite Leitung liegt bei Dr. Julia Soldat, die auch den Nachhaltigkeitsbericht verantwortet. „In der Baubranche ist Nachhaltigkeit immer wichtiger geworden, der Ruf nach umweltfreundlichen und schadstoffarmen Werkstoffen wird lauter“, sagt die Expertin. Dies unterstreiche das Unternehmen mit dem neuen Claim „Building tomorrow“, der für die Kommunikation der Nachhaltigkeitsthemen genutzt werden soll.

zuletzt editiert am 04. Januar 2024