Mehr als 30 Bau-, Industrie- und Wirtschaftsverbände fordern in einem Positionspapier eine Wohnraumoffensive 2.0 für die kommende Wahlperiode.
Mehr als 30 Bau-, Industrie- und Wirtschaftsverbände fordern in einem Positionspapier eine Wohnraumoffensive 2.0 für die kommende Wahlperiode. Quelle: Pixabay

Bauwirtschaft

02. February 2021 | Teilen auf:

Verbändebündnis ruft zu neuer Wohnraumoffensive auf

Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes fordern mehr als 30 Bau-, Industrie- und Wirtschaftsverbände in einem Positionspapier eine Wohnraumoffensive 2.0 für die kommende Wahlperiode. „Um bezahlbaren Wohnraum schnell und klimabewusst bauen zu können, brauchen wir bessere finanzielle und ordnungspolitische Rahmenbedingungen“, sagt Steffen Rathke, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR).

Das Verbändebündnis fordert in einem Acht-Punkte-Plan eine massive Stärkung des sozialen Wohnungsbaus. Nötig seien 80.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr, heißt es in dem Schreiben, dafür seien mindestens fünf Milliarden Euro von Bund und Ländern notwendig. Um bezahlbares Wohnen stärker zu fördern, fordert das Bündnis verbesserte Abschreibungsbedingungen und regionale Förderinstrumente. Genehmigungs- und Bauprozesse müssten beschleunigt werden.

Zu den Unterzeichnern der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ gehören neben dem DHWR unter anderem der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau, der Deutsche Mieterbund (DMB), die Industriegewerkschaft BAU und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB).