Insgesamt bleiben die Erwartungen in der Baumaschinenbranche für das Jahr 2020 bei minus 10 bis 30 Prozent beim weltweiten Branchenumsatz aus deutscher Produktion. Foto: Pixabay

Bauwirtschaft

20. July 2020 | Teilen auf:

VDMA Baumaschinen bleibt zuversichtlich

Die Vorstände des Fachverbands Baumaschinen und Baustoffanlagen zogen Anfang Juli im Rahmen ihrer Jahressitzung eine Zwischenbilanz der Covid-19 Krise. Demnach sei die Lage angespannt, aber nicht dramatisch. Die Unternehmen profitieren dem Verband zufolge immer noch von guten Auftragsbeständen aus der Vergangenheit und erwarten Impulse von den Konjunkturpaketen. Die Jahresprognose von 10 bis 30 Prozent Umsatzrückgang bleibt laut Mitteilung bestehen.
Der Auftragseingang der Baumaschinenhersteller am Produktionsstandort Deutschland verzeichnete von Januar bis Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 26 Prozent. In den von der Covid-19 Krise am stärksten betroffenen Monaten März bis Mai lagen die Auftragseingänge 40 Prozent unter Vorjahresniveau. Damit lebte die Branche vornehmlich vom Auftragsbestand und von Abverkäufen. Positiv zu sehen sei, dass Projekte nicht storniert, sondern allenfalls verschoben wurden, heißt es.
Die Hoffnungen und Erwartungen sind mit Ende des strengen Lockdowns gestiegen. Immerhin gehen 31 Prozent der Fachverbands-Mitglieder laut aktueller VDMA Covid-19 Umfrage davon aus, dass sie bis zum Jahr 2021 auf das Umsatzniveau von 2019 zurückkehren werden. 47 Prozent schätzen, dass dies bis zum Jahr 2022 möglich sein wird. Niemand vermutet, dass es länger als vier Jahre dauert, bis die Branche sich erholt hat.