Die Hauptverwaltung in Mettlach. Quelle: Villeroy & Boch

Industrie

03. November 2020 | Teilen auf:

Starker Umsatz im dritten Quartal bei Villeroy & Boch

Villeroy & Boch konnte das dritte Quartal 2020 positiv abschließen: Nach einem laut Mitteilung unerwartet guten Geschäftsverlauf betrugen die Umsatzerlöse 208 Millionen Euro (inklusive Lizenzerlöse). Damit lag das dritte Quartal um 6,8 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (194,7 Millionen Euro). Dies gelte sowohl für den Unternehmensbereich Bad und Wellness (+6,5 Prozent) als auch für den Unternehmensbereich Tischkultur (+8 Prozent). So sei es bereits nach neun Monaten gelungen den pandemiebedingten Umsatzrückgang des zweiten Quartals deutlich aufzuholen.

Nach den ersten neun Monaten des Jahres 2020 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz in Höhe von 548,7 Millionen Euro (Vorjahr: 587,9 Millionen Euro). Damit habe es den Umsatzrückstand des ersten Halbjahres von -13,4 auf -6,7 Prozent verringern können. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) der ersten neun Monate beträgt 10,3 Millionen Euro. Es liege aber aufgrund des durch die Corona-Krise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit den initiierten Werksstillständen beziehungsweise –drosselungen des zweiten Quartals weiterhin um 12 Millionen Euro unter dem Vorjahresergebnis (22,3 Millionen Euro).

Im Unternehmensbereich Bad und Wellness konnten im dritten Quartal 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 138,4 Millionen Euro (Vorjahr: 130 Millionen Euro) und somit ein in der Höhe unerwartetes Umsatzplus von 6,5 Prozent erreicht werden. Unter dem Einfluss des starken dritten Quartals erzielte der Unternehmensbereich Bad und Wellness in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatz in Höhe von 383,8 Millionen Euro (Vorjahr: 401,6 Millionen Euro) und lag damit nur noch 4,4 Prozent unter Vorjahr (zum Halbjahr: -9,7 Prozent).

„Angesichts der erfreulichen Erholung unseres Geschäfts in den Sommermonaten können wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich anheben. Wir erwarten, dass sich der positive Umsatztrend auch im traditionell starken vierten Quartal fortsetzt, sofern das steigende Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft hat“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. Der Vorstand erwartet nunmehr ein operatives Ergebnis (Ebit) in Höhe von 30 bis 35 Millionen Euro. Die neue Prognose steht unter der Annahme, dass es zu keinen weiteren signifikanten Maßnahmen der Staaten zur Eindämmung der Pandemie und damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft kommt.