Sika wächst trotz Corona-Pandemie. Quelle: Sika

Industrie

12. January 2021 | Teilen auf:

Sika meldet solide Umsatzzahlen für 2020

Sika steigerte 2020 seinen Umsatz in Lokalwährungen um 3,4 Prozent. Wie das Unternehmen mitteilt, belief sich der Akquisitionseffekt auf 7,2 Prozent und habe entsprechend zur Umsatzsteigerung beigetragen. Ein starker negativer Währungseffekt von -6,3 Prozent führte dem Unternehmen zufolge zu einem Umsatzrückgang in Schweizer Franken von -2.9 Prozent auf 7,88 Milliarden (rund 7,28 Milliarden Euro). Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Sika eine überproportionale Ebit-Steigerung und eine Ebit-Marge von rund 14 Prozent. Betrachtet man das vierte Quartal isoliert, konnte das Unternehmen ein Wachstum in Lokalwährungen von 5,5 Prozent erzielen (organisch: 4,1 Prozent).

„Das Geschäftsjahr 2020 war von der weltweiten Corona-Pandemie geprägt mit zum Teil gravierenden Auswirkungen auf den Bau- und Automotive-Sektor. Dank des hohen Leistungswillens unserer Mitarbeitenden und der starken Kundenfokussierung ist es Sika in diesem überaus herausfordernden Marktumfeld gelungen, sich erfolgreich zu behaupten und überdurchschnittliche Ergebnisse zu liefern", so Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung.

Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) erzielte laut Mitteilung im Jahr 2020 eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 4,4 Prozent (Vorjahr: 11.,5 Prozent). Vor allem im vierten Quartal habe sich eine starke Verbesserung in den Märkten abgezeichnet. Von der größten Erholung profitierten die Länder Südeuropas mit Italien, Spanien, Portugal und Frankreich sowie die Länder Osteuropas, Skandinaviens, des Nahen Ostens und Afrikas. Stabiler entwickelten sich die Umsätze in den mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz, so das Unternehmen.

An seinen strategischen Zielen bis 2023 hält das Unternehmen nach eigenen Angaben fest und will bis 2023 jährlich um 6 bis 8 Prozent in Lokalwährungen wachsen. Ab 2021 strebt das Unternehmen die Steigerung seiner Ebit-Marge auf 15 bis 18 Prozent an.