Sika wächst trotz Corona-Pandemie. Quelle: Sika

Industrie

30. October 2020 | Teilen auf:

Sika in den ersten neun Monaten auf Wachstumskurs

Sika hat in den ersten neun Monaten 2020 trotz der starken Auswirkungen der Corona-Pandemie den Wachstumskurs mit einer Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent in Lokalwährungen auf 5,8 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet rund 5,43 Milliarden Euro) fortgesetzt. Der Akquisitionseffekt habe mit 9,2 Prozent zur Umsatzsteigerung beigetragen, wie das Unternehmen mitteilt. Das organische Wachstum war mit –6,6 Prozent in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres rückläufig. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) konnte mit einer Marge von 18,5 Prozent gesteigert werden (Vorjahr: 17,3 Prozent).

"Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2020 ist geprägt von der Corona-Pandemie. Durch unsere dezentrale Organisation konnten wir uns schnell in allen 100 Ländern den neuen lokalen Gegebenheiten anpassen und Marktanteile dazugewinnen", wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in einer Pressemitteilung zitiert.

Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) erzielte in den ersten neun Monaten eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 3,8 Prozent (Vorjahr: 10,8 Prozent). Die Region verzeichnet laut Mitteilung seit Juni wieder ein leichtes organisches Wachstum.

Strategische Ziele 2023 bestätigt

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet das Unternehmen einen EBIT im Bereich des Vorjahres, was einer überproportionalen EBIT-Steigerung im zweiten Halbjahr entspreche. Trotz der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die operativen Geschäftsergebnisse bestätigen die Schweizer ihre strategischen Ziele 2023. Demnach will Sika bis 2023 jährlich um 6 Prozent bis 8 Prozent in Lokalwährungen wachsen. Ab 2021 strebt das Unternehmen die Steigerung seiner EBIT-Marge auf 15 Prozent bis 18 Prozent an.