Um 11,3 Millionen Euro konnte der Bauteilehersteller Schöck seinen Umsatz auf 191,3 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 steigern. Das gab der Vorstand des Unternehmens bei der Hauptversammlung Mitte Juli in Baden-Baden bekannt. Um die positive Entwicklung langfristig zu sichern, habe das Unternehmen 2018 eine Reihe strategischer Maßnahmen mit dem größten Investitionsprogramm der Firmengeschichte initiiert. Dazu zähle neben zwei Firmenakquisitionen, die beide Anfang 2019 umgesetzt wurden, unter anderem die Markteinführung des "Isolink TA-S", einer wärmebrückenfreien Befestigung für die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF).
Die positive Bilanz spiegelt sich dem Unternehmen zufolge im Zuwachs in allen Produktgruppen wider. "Trotz dauerhaft intensivem Wettbewerb in allen Kernmärkten und zum Teil ganz unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen konnten wir damit sowohl national als auch international unsere Ziele erreichen", sagt der Vorstandsvorsitzende Alfons Hörmann.
Die ersten sechs Monate des laufenden Jahres seien für die Unternehmensgruppe "sehr erfreulich" verlaufen. "Erstmals haben wir die 1.000-Mitarbeiter-Grenze überschritten und freuen uns über die aktuellen Markterfolge in allen wichtigen Ländern - allen voran Deutschland, wo wir mit einem weiteren Wachstum von circa 10 Prozent zum Vorjahr das beste erste Halbjahr der Unternehmensgeschichte hinter uns haben", so Hörmann.

Der Vorstand (v.l.): Thomas Stürzl, Vorstand Kaufmännischer Bereich, Alfons Hörmann, Vorstandsvorsitzender, Dr. Harald Braasch, Vorstand Technik. Foto: Schöck
Industrie 2019-07-24T14:11:30Z Schöck verzeichnet "sehr erfreuliche" Entwicklung
zuletzt editiert am 12. August 2020