Bei dem rein digital ausgerichteten 15. internationalen Roto Fachpressetag gewährte Alleinvorstand Dr. Eckhard Keill einen Einblick in die Entwicklung der Unternehmensgruppe. Quelle: Screenshot/Redaktion/kosi

Industrie

05. November 2020 | Teilen auf:

Roto verzeichnet trotz Corona Umsatzplus

Trotz Corona kann die Roto Gruppe das Jahr 2020 mit einem leichten Plus abschließen. Das hat Alleinvorstand Dr. Eckhard Keill auf dem rein digital ausgerichteten 15. internationalen Roto-Fachpressetag am 5. November bekannt gegeben.

Zum 30. September 2020 lag der Gesamtumsatz mit 511,8 Millionen Euro (nach 509,4 Millionen Euro) über der entsprechenden Vorjahresmarke. Die Einschätzung, dass es im vierten Quartal wie in den Vorjahren zu keinen wesentlichen Verschiebungen kommt, stehe natürlich unter dem „Corona-Vorbehalt“. Bleibe es an dieser Front relativ ruhig, rechnet Keill für 2020 insgesamt mit einem Gruppenumsatz von 675 Millionen Euro „+ X“ (nach 668 Millionen Euro in 2019). Es gebe also die Chance auf einen nominalen Anstieg um knapp zwei Prozent.

Im Gesamtergebnis bis 30. September schlage sich die spezifische Entwicklung der drei Divisionen nieder. Während die Fenster- und Türtechnologie (FTT) das Vergleichsniveau von 2019 knapp verfehlte, weise die Dachsystem-Technologie (DST) ein deutliches Wachstum aus. Professional Service (RPS) als Spezialist für die umfassende Nachversorgung von Fenstern und Türen verzeichne ein zweistelliges Plus.

Die Relation zwischen Auslands- und Inlandsgeschäft halte sich in der Gruppe bei rund zwei Drittel zu ein Drittel. Tendenziell leicht rückläufig sei die Mitarbeiterzahl, die aktuell weltweit circa 4.800 betrage.

Was die Roto-Gruppe 2021 konkret erreichen will, erfuhren die aus 14 Ländern zugeschalteten rund 70 Journalisten ebenfalls. Die Inhalte des „Vier-Punkte-Planes“: Erneut besser als die Märkte abschneiden, weiter „Best-Performer“ bei der Erfüllung der Kundenbedürfnisse sein, beim Umsatz wieder einen „Tick“ zulegen und die erarbeitete Ertragskraft zumindest festigen. Dazu Keill: „Wir stellen uns gerne ambitionierten Herausforderungen.“

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des BaustoffMarkt.