Industrie 2020-07-02T18:53:31Z Rockwool nimmt neue Produktionslinie am Standort Neuburg in Betrieb

Am 2. Juli eröffneten in Neuburg an der Donau das Management der Deutschen Rockwool und die Leitung des dortigen Werkes offiziell eine weitere, hochmoderne Fertigungsanlage im Beisein von Vertretern aus Politik und Presse. Es ist die neunte Produktionslinie des Unternehmens in Deutschland und die dritte am Standort. Vor allem für den Süden Deutschlands und Österreich werden hier zukünftig aus Steinwolle Dämmstoffe für Wärmedämmverbundsysteme und Flachdächer hergestellt, hieß es im Pressegespräch vor Ort. Das Werk beliefert damit eine Region, in der die Nachfrage nach diesen Produkten besonders stark wächst. Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, dankte in ihrer Ansprache der Rockwool-Gruppe für ihr Engagement am Standort. Für die „Linie 9“ wurde auf einer Fläche von fast zwei Hektar ein neues Gebäude errichtet, in dem auch Lagerräume für Roh- und Brennstoffe sowie einige neue Büroräume entstanden sind. Die reine Produktionsanlage ist rund 200 Meter lang und 60 Meter breit. Sie entstand in einer Bauzeit von nur rund 55 Wochen und damit in „rekordverdächtig“ kurzer Zeit. Durch den Ausbau in Neuburg sind zudem 80 neue Arbeitsplätze entstanden.
„Die Investition der Rockwool Gruppe von deutlich mehr als 100 Millionen Euro in diese neue Produktionslinie sichert den Bestand und die Wachstumsfähigkeit unseres Unternehmens, hat aber auch eine klima- und gesellschaftspolitische Bedeutung“, sagte Volker Christmann. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool und Mitglied des Konzernvorstands von Rockwool International A/S.
Auch die „Linie 9“ bildet wie die beiden bereits vorhandenen Linien im Werk Neuburg den kompletten Produktions- und Verpackungsprozess für Steinwolle-Dämmstoffe ab: Vom Schmelzen des Gesteins bis zur verpackten Dämmung auf Transportpaletten wird hier hoch automatisiert, energie- und umweltbewusst gefertigt. „Mit der neuen Linie in Neuburg haben wir eine Steinwolle-Produktion geschaffen, die zu den modernsten der Welt gehört“, unterstrich Christmann im Rahmen der anschließenden Werksführung.

zuletzt editiert am 12. August 2020
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