Luftnahmen der Nordbau 2019. Foto: Holstenhallen Neumünster/Messe Nordbau/Six-Concept
Luftnahmen der Nordbau 2019. Foto: Holstenhallen Neumünster/Messe Nordbau/Six-Concept

Veranstaltungen

16. September 2019 | Teilen auf:

Positive Stimmung in den Messehallen der 64. Nordbau

Am Sonntagabend (15. September) ist die diesjährige Nordbau mit einem leichten Besucherrückgang zu Ende gegangen. An fünf Messetagen fanden nach Angaben des Veranstalters rund 62.600 Besucher (Vorjahr 63.800) den Weg in die Holstenhallen in Neumünster. Diese liesen sich auch nicht von einer Vollsperrung der Autobahn A7 wegen Bauarbeiten am "Hamburger Deckel"abschrecken. Aus 13 Ländern kamen die Aussteller, deren Zahl sich in diesem Jahr auf 836 (Vorjahr 800) erhöht hat. Wie die BaustoffMarkt-Redaktion aus zahlreichen Gesprächen mit den Ausstellern heraushören konnte, war die Stimmung in den Messehallen, auch aufgrund der stabilen Auftragslage in der Baubranche, positiv. Die Besucherfrequenz an den Ständen steigerte sich nach einem eher schleppenden Start am Eröffnungstag im weiteren Messeverlauf kontinuierlich.
Auf 69.000 Quadratmetern Freigelände und über 20.000 Quadratmetern Hallenfläche standen in diesem Jahr vor allem die Themen digitales Bauen, Fachkräftemangel, Sportstättensanierung und Smart Home im Fokus. Zudem besuchten laut Veranstalter 4.500 Teilnehmer über 50 Fach-Kongresse und Seminare von Fachverbänden, Kommunen und Institutionen. Auch das größte nordeuropäische Bauprojekt, die Fehmarnbeltquerung, rückte die Nordbau in diesem Jahr in den Blickpunkt der Besucher. "Der neue Tunnel ist für unsere Länder von größter wirtschaftlicher und auch gesellschaftlicher Bedeutung. Er wird die Zusammenarbeit in Nordeuropa weiter ausbauen", sagte Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holstein, am ersten Messetag.
In der Oktober-Ausgabe des BaustoffMarkt berichten wir ausführlich über die 64. Nordbau.