Geschäftsführer Julian Tintelnot hat sich für die nächsten Monate viel vorgenommen. Quelle: Redaktion/Pen

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03. August 2020 | Teilen auf:

Entscheidungen vor Ort treffen

Als Unternehmer muss man zuweilen harte Entscheidungen treffen, zwischen Wirtschaftlichkeit und Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter balancieren. Als Anfang des Jahres immer deutlicher wurde, dass es sich bei der Corona-Krise um eine sehr ernstzunehmende Entwicklung handelt, stand Julian Tintelnot, Geschäftsführer von Linnenbecker, vor genau einer solchen Herausforderung. Bald stand fest: die Hausmesse Ceram-Vision würde in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. „Es war eine schmerzhafte, aber die richtige Entscheidung“, sagt der Geschäftsführer rückblickend bei unserem Besuch am Hauptsitz in Bad Salzuflen.

Leicht sei ihm die Entscheidung allerdings nicht gefallen, auch die Mitarbeiter seien enttäuscht gewesen. Zudem sei die Hausmesse ein großer wirtschaftlicher Faktor für das Unternehmen. Dennoch sei die Entscheidung in der Gesamtbetrachtung gut gewesen, ein „kontrollierter Kontrollverlust“, wie sich Julian Tintelnot ausdrückt. Denn die Folgen, sollten sich auf einer solchen Veranstaltung das Corona-Virus verbreiten, seien schlichtweg nicht absehbar gewesen. Doch natürlich habe sich die Absage in der wirtschaftlichen Entwicklung niedergeschlagen – ebenso wie die zwischenzeitliche Schließung der Ausstellungen. Entsprechend habe sich der Fliesenbereich in den vergangenen Monaten leicht negativ entwickelt.

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