Kiesel Bauchemie wird im nächsten Jahr nicht auf der BAU in München präsent sein. Das teilte das Unternehmen heute (23. Juni) mit. Der Entschluss sei aufgrund der nach wie vor problematischen Situation rund um das Corona-Virus getroffen worden. „Für uns steht der Schutz der Gesundheit im Vordergrund. Hierzu sind wir gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern verpflichtet. Aus unserer Sicht ist der Verzicht auf die Teilnahme an der Messe der einzig konsequente und verantwortbare Schritt“, erläutert Beatrice Kiesel-Luik, geschäftsführende Gesellschafterin von Kiesel, die Entscheidung.
Dass die Esslinger im Jahr 2021 nicht teilnehmen werden, sei keine Absage an die BAU generell. Kiesel-Luik betont: „Im Moment haben wir eine Situation, die wir alle so noch nie erlebt haben. Hier gilt es, außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. Wenn in Zukunft wieder gefahrlos Großveranstaltungen durchgeführt werden können, sind wir auch gerne wieder in München dabei.“
2021 wolle man stattdessen auf anderen Wegen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So seien unterschiedliche Online-Events und Internet-Seminare geplant, die Themen für Fußboden-, Parkett- und Fliesenleger abdecken. „Wir möchten Technik und Geselligkeit vereinen. Reine Produktvorstellungen werde es nicht geben. Stattdessen werden wir unsere Produkte in einem unerwarteten und doch passenden Umfeld präsentieren“, sagt Alexander Magg, Bereichsleiter Marketing und Export. Abgestimmt auf den Schwerpunkt der einzelnen Veranstaltungen würden sie zusätzliche Extras einfließen lassen. Ein zentraler Punkt werde die Präsentation der neuen „Denk-Fabrik“ in Esslingen, hier sei eine virtuelle Eröffnung geplant. Ab Frühjahr würden dann auch wieder offene Präsenz-Seminare im neuen Technik- und Seminarzentrum stattfinden.
Industrie 2020-06-23T15:44:56Z Kiesel Bauchemie verzichtet auf BAU-Teilnahme
zuletzt editiert am 12. August 2020