Private Eigentümer oder Mieter können wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Quelle: KfW

Bauwirtschaft

07. January 2021 | Teilen auf:

KfW-Förderung für Barrierereduzierung gestartet

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung für das Jahr 2021 auf 130 Millionen Euro festgelegt. Im Jahr 2020 standen dafür laut KfW-Bank 100 Millionen Euro bereit, im Zuge des Konjunkturpakets wurde die Förderung um weitere 50 Millionen Euro aufgestockt. Die Zuschüsse könnten ab sofort bei der KfW beantragt werden.

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: „Die KfW-Zuschüsse für die Barrierereduzierung sind seit Jahren sehr beliebt. Das ist erfreulich, weil immer mehr Menschen in Deutschland in Wohnkomfort investieren und sich dadurch einen längeren Verbleib in der gewohnten Umgebung sichern können.“

Das BMI und die KfW fördern bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert werden. Seit 2009 wurden den Angaben zufolge knapp 500.000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 4,1 Milliarden Euro mithilfe der Förderung umgebaut. Allein im Jahr 2020 seien es 93.000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast 300 Millionen Euro gewesen. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählten der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 5.000 Euro). Wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, bekomme 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 6.250 Euro) von der KfW erstattet.