Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter des Mainzer Baubedarfsspezialisten (v. l.): Stefan und Markus Thurn. Foto: Köbig

Fachhandel

12. June 2020 | Teilen auf:

Keine Kurzarbeit oder Kündigungen bei Köbig

Der Mainzer Baubedarfsspezialist Köbig wird trotz beantragter Kurzarbeit wegen der Corona-Krise nun doch auf diese staatliche Unterstützung verzichten. Dies signalisierte das auf den Handel mit Baustoffen, Produkte des Garten- und Landschaftsbaus, Fliesen und Haustechnik (Sanitär/Heizung) spezialisierte Unternehmen bereits zu Beginn der Corona-Beschränkungen, sollte es zum 20. April entsprechende Lockerungen des Gesetzgebers geben.
In einer jüngsten Mitteilung an die derzeit rund 600 Mitarbeiter versicherten die geschäftsführenden Gesellschafter, Stefan und Markus Thurn, auch keine Kündigungen wegen der Corona-Auswirkungen vornehmen zu wollen. Köbig sei „weiterhin sehr stabil aufgestellt“, wenn auch bei „sehr angespannter“ Ertragslage. Den Branchenprognosen bis 2021 folgend, erwarte das in fünfter Familiengeneration geführte Unternehmen ebenfalls eine eingetrübte Wirtschaftskraft. Gleichwohl wiesen die Inhaber darauf hin, „notwendige und geplante Investitionen“ trotzdem zu realisieren. Dies gelte insbesondere für die wegen der Corona-Pandemie ins Stocken geratenen finalen Neubau-Planungen der Niederlassung in Koblenz. An 13 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen setzte Köbig 2019 insgesamt 173,5 Millionen Euro um.